Tags: , , , ,

Container mit ueberschuessigem Oekostrom transportieren

Posted on 24 Februar 2013 by Peter Sylent

Ein ehrgeiziges Projekt erprobt jetzt auf dem HHLA Container Terminal Altenwerder, wie Batterien von Schwerlastfahrzeugen genau dann aufgeladen werden können, wenn ein Überfluss von Wind- oder Solarenergie im Netz vorhanden ist.


Um immer den sowohl ökologisch wie auch operativ optimalen Ladezeitpunkt für die Batterien von Containertransportern zu ermitteln, haben sich der HHLA Container Terminal Altenwerder, eine Tochter der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die Gottwald Port Technology GmbH (Gottwald) und Vattenfall mit den durch das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) koordinierten Universitäten Oldenburg, Göttingen und Clausthal zusammengetan. Das übergreifende Forschungsprojekt BESIC (Batterie-Elektrische Schwerlastfahrzeuge im Intelligenten Containerterminalbetrieb), das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, hat ein Gesamtvolumen von rund 10,4 Millionen Euro.

 

Grundlage ist ein preisgekröntes Projekt: Der HHLA Container Terminal Altenwerder und Gottwald, mittlerweile zugehörig zu Terex Port Solutions, haben den renommierten Nachhaltigkeitspreis Hanse Globe 2011 für die Entwicklung von batteriebetriebenen Fahrzeugen erhalten, die im 24-Stunden-Betrieb des Terminals Container transportieren. Jetzt soll im Rahmen des BESIC-Projekts die für die Batteriefahrzeuge entwickelte Ladestation die Batterien genau dann aufladen, wenn besonders viel Strom aus erneuerbaren Energien im Netz zur Verfügung gestellt wird. So könnte Wind- oder Solarenergie aus Spitzenzeiten (Peak-Strom) genutzt werden, wenn sie gerade im Überschuss zur Verfügung steht.

 

Gerade küstennahe Standorte wie Hafenterminals haben gute Voraussetzungen für die Nutzung von Windenergie. Dazu kommt, dass die Batterien der selbstfahrenden Schwerlastfahrzeuge (Automated Guided Vehicles, kurz AGVs) als Puffer für Peak-Strom genutzt werden könnten. Das Förderprojekt untersucht unter anderem, ob der Ladezeitpunkt auf die betrieblichen Anforderungen des Terminals und die Spitzenlasten des Stromnetzes abgestimmt werden kann. Dafür wird ein Batterie-Management-System entwickelt, das im Datenaustausch mit den Lastprognose-Systemen von Vattenfall und dem Terminalsteuerungssystem des HHLA Container Terminal Altenwerder geeignete Ladezeiträume ermittelt.

Kommentare deaktiviert für Container mit ueberschuessigem Oekostrom transportieren

Tags: , , , , , , , ,

Die Hamburger-Hafen-Erlebnisroute

Posted on 02 Januar 2013 by Peter Sylent

Erleben Sie auf rund 45 km Radwegen die Faszination des Hafens mit all seinen Facetten.

Sie erhalten Einblicke in die Containerverladung, ueberqueren eindrucksvolle Brueckenbauwerke aus den verschiedenen Jahrhunderten, koennen im Hafenmuseum ein Stueck Hafengeschichte erleben oder Rast an einem der Aussichtspunkte einlegen.

…zum download der PDF  click hier

Kommentare deaktiviert für Die Hamburger-Hafen-Erlebnisroute

Tags: , , , , , ,

Der hoch automatisierte HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) fuehrt in der Schiffsabfertigung eine kombinierte Be- und Entladung ein.

Posted on 13 Juli 2012 by Peter Sylent

Der hoch automatisierte HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) fuehrt in der Schiffsabfertigung eine kombinierte Be- und Entladung ein.

Bis Ende des Jahres wird der CTA auf das innovative Umschlagverfahren Dual Cycle umgestellt haben – als erster Terminal der Welt auch für den Transport auf der Anlage.

Kein Weg umsonst – das ist das Prinzip von Dual Cycle. Bei der traditionellen Schiffsabfertigung gibt es viele Leerfahrten, da Schiffe erst gelöscht und dann geladen werden. Vereinfacht gesprochen hebt eine Containerbrücke zunächst eine Box vom Schiff und stellt sie an Land auf ein automatisches Transportfahrzeug (AGV), das die Box ins Lager bringt. Dann bewegt sich die Containerbrücke in einer Leerfahrt zurück zum Schiff, um den nächsten Container zu entladen.

Mit Dual Cycle entfallen die unnötigen Leerfahrten. Denn die Brücke nimmt, nachdem sie die Box auf ein AGV an Land abgestellt hat, für die Bewegung zurück zum Schiff gleich einen anderen Container auf, der auf das Schiff geladen werden soll.

Somit werden bei den zwei Bewegungen der Brücke auch zwei Boxen transportiert. Beim herkömmlichen Verfahren muss sich die Brücke für die gleiche Leistung – also das Löschen und Laden von zwei Boxen – viermal bewegen. Dual Cycle sorgt also fuer eine deutlich höhere Produktivität. Auch Leerfahrten der AGVs werden vermieden, weil sie an der Brücke erst einen Container abgeben und dort einen neuen aufgeladen bekommen, den sie zum Blocklager bringen. Das spart Wege und schont die Ressourcen.

„Dies ist ein weiterer großer Schritt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Container Terminal Altenwerder“, sagte Dr. Stefan Behn, HHLA-Vorstand für das Segment Container. „Mit einer kombinierten Be- und Entladung können wir den Umschlagprozess nochmals beschleunigen und unsere Produktivität in der Schiffsabfertigung weiter erhöhen. Dank Dual Cycle schaffen wir in der gleichen Zeit deutlich mehr Umschlag und sparen Energie.“

Der CTA testet Dual Cycle bereits seit Januar erfolgreich. Bis Jahresende soll die Einführung von
kombinierten Lösch- und Ladezyklen abgeschlossen sein. Der CTA ist dann der erste Terminal weltweit, an dem Dual Cycle nicht nur an den Containerbrücken, sondern auch für den Transport zwischen Containerbrücke und Blocklager genutzt wird.

Das Projekt Dual Cycle wurde durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen von ISETEC II gefördert, das die Untersuchung und Entwicklung innovativer Technologien für die deutschen Seehäfen unterstützt.

zur SylentPress Bilddatenbank click hier

Kommentare deaktiviert für Der hoch automatisierte HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) fuehrt in der Schiffsabfertigung eine kombinierte Be- und Entladung ein.

Advertise Here sylent-press
sylent-press-images
SylentPressAerialPics
Hafennews

NEWS-KATEGORIEN

ARCHIV

Juni 2017
M D M D F S S
« Mai    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930