Archive | Elbvertiefung

HPA befreit den Hafen konsequent von Sedimenten.

Posted on 22 März 2016 by Peter Sylent

Die Hamburg Port Authority (HPA) befreit den Hamburger Hafen bis Ende März von historisch hohen Sedimentablagerungen.

Hamburg, Hafen, Elbe, Schlicksauger auf der Elbe vor Altona .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterstützung bekommt sie dabei ab heute vom Laderaumsaugbagger „Alexander von Humboldt“. Begleitend zur Umlagerung bei der Insel Neßsand wird der Hopperbagger gering belastete Sedimente aus der Süderelbe zur sogenannten Tonne E3 in die Nordsee bringen. Es handelt sich dabei um Restmengen aus dem bestehenden Einvernehmen mit Schleswig-Holstein aus dem Jahr  2008, die von Hamburg noch ausgeschöpft werden können. Die Sedimente sind von der HPA nach strengen Umweltauflagen beprobt worden. Die Ergebnisse können auf der Homepage der HPA  eingesehen werden. Auf dieser Grundlage hat das Land Schleswig-Holstein sein Einverständnis zur Maßnahme erklärt.

Hamburg, Hafen, Elbe, Schlicksauger Amazone .

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Zeitgleich hat die HPA auf Grundlage einer Entscheidung des schleswig-holsteinischen Kabinetts vom 09. Februar einen Antrag auf eine weitere Verbringung von Elbsedimenten aus Hamburg bei Tonne E3 in der Nordsee gestellt. Ziel ist es, den Sedimenthaushalt im Bereich Hamburg weiter konsequent zu entlasten. Grundlage für die Entscheidung der Landesregierung war die Bewertung von sieben verschiedenen Verbringungsvarianten. Der Antrag der HPA folgt strengen Umweltauflagen, die unter anderem durch ein umfangreiches Monitoringprogramm in der Nordsee und an den Küsten überwacht werden.

Hamburg, Hafen, Elbe, Schlicksauger Amazone .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Genehmigung soll die Voraussetzung schaffen, die Wassertiefenhaltung im Hamburger Hafen auf eine verlässliche, langfristige Grundlage zu stellen und flexibler auf wechselnde natürliche Randbedingungen, wie z.B. den Oberwasserabfluss der Elbe, reagieren zu können.

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Hamburgs Elbe total verschlickt.

Posted on 17 September 2015 by Peter Sylent

Hamburg, Hafen, nanu, ist denn schon Elbvertiefung?

Damit die grossen Schiffe im Hafen nicht auf Schlick auffahren, baggert die Hafenverwaltung HPA gerade im Eiltempo.

Hamburg, Hafen, nanu, ist denn schon Elbvertiefung?

Die Baggerschiffe sind rund um die Uhr im Einsatz, transportieren 100000 Tonnen Sediment pro Woche in die Nordsee, 25 Kilometer nordwestlich von Scharhoern.

Die Hamburg Port Authority (HPA) wird in diesem Jahr statt der ursprünglich geplanten eine Million bis zu zwei Millionen Kubikmeter Elbsedimente in die Nordsee zur sogenannten Tonne E3 bringen. Die HPA reagiert damit auf die außergewöhnlich verstärkte Sedimentation der Elbe auf Hamburger Landesgebiet durch den sehr trockenen Sommer. Das Land Schleswig-Holstein hat bereits sein Einverständnis erklärt. Nur so kann der reibungslose Schiffsverkehr im Hamburger Hafen gewährleistet werden.
Die Elbe führt in diesem Sommer historisch wenig Wasser. Aus diesem Grund spült die Elbströmung eine geringere Menge natürlicher Flusssedimente als üblich aus eigener Kraft in die Nordsee. Die Ablagerungen im Hamburger Gebiet der Norder- und Süderelbe behindern zunehmend den Schiffsverkehr. Um diese Sedimente aus dem Fluss zu bekommen, setzt die HPA Laderaumsaugbagger, sogenannte Hopperbagger, ein. Die Spezialschiffe saugen die Sedimente vom Elbgrund auf und verbringen sie in ihrem Laderaum in die Nordsee.

 

Die Möglichkeit, Baggergut aus der Hamburger Stromelbe in die Nordsee zur Tonne E3 zu bringen, besteht im Rahmen eines wasserwirtschaftlichen Einvernehmens mit dem Land Schleswig-Holstein und ist für das Jahr 2015 unter strengen Umweltauflagen verlängert worden. Für jeden in die Nordsee verbrachten Kubikmeter Baggergut zahlt die HPA zwei Euro in eine noch zu gründende Stiftung zum Schutz des Wattenmeeres in Schleswig-Holstein ein.

Um eine ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich verträgliche Lösung für den Umgang mit Sedimenten in der Tideelbe zu finden, haben die Hamburg Port Authority (HPA) und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) das Dialogforum Tideelbe initiiert, an dem Vertreter aus der Region teilgenommen haben. Auf Basis dessen Ergebnisse will die HPA gemeinsam mit der WSV bis Ende 2015 ein mit den Nachbarländern abgestimmtes Gesamtkonzept vorlegen, mit dem dann zukünftig auch besser auf extreme Situationen wie in diesem Sommer reagiert werden kann.

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HPA verbringt Baggergut bei Tonne E3 in der Nordsee.

Posted on 13 Juli 2014 by Peter Sylent

Um die Zugänglichkeit zum Hamburger Hafen auch in den trockenen Sommermonaten sicherzustellen, beginnt die Hamburg Port Authority (HPA) am 11. Juli damit, Baggergut aus den Zufahrtswegen der Containerterminals in das Schlickfallgebiet in der Deutschen Bucht zur Tonne E3 zu verbringen.

SylentPressSchlick

Hintergrund: Zurzeit kommt es im Hamburger Hafen aufgrund eines extrem niedrigen Oberwasserzuflusses aus dem Oberlauf der Elbe zu einer verstärkten Ablagerung von Schwebstoffen in den Hafenbecken und Zufahrtswegen. Diese führen bereits zu Einschränkungen des Schiffsverkehrs. Da eine Umlagerung von Sedimenten an der Hamburger Landesgrenze bei Neßsand von April bis Anfang November aus ökologischen Gründen ausgeschlossen und aus hydrologischer Sicht nicht sinnvoll ist, ist die Verbringung von Baggergut in der Nordsee im Rahmen eines verlängerten Einvernehmens mit dem Land Schleswig-Holstein vom 31. Mai 2013 unter strengen Umweltauflagen genehmigt worden. „Das Einvernehmen mit dem Land Schleswig-Holstein nehmen wir nun in Anspruch und bedanken uns ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit“, sagt Wirtschaftssenator Frank Horch. Für jeden in der Nordsee verbrachten Kubikmeter Baggergut zahlt die HPA zwei Euro in eine zu gründende Stiftung zum Schutz des Wattenmeeres ein.
Um parallel eine nachhaltige Lösung für den Umgang mit Sedimenten in der Tideelbe zu finden, befinden sich HPA und die Wasserschifffahrts-verwaltung des Bundes (WSV) zurzeit in einem Dialogprozess mit über 40 Interessenvertretern entlang der Unterelbe. Ziel des Forums Strombau- und Sedimentmanagement ist, bis Anfang 2015 einen Ergebnisbericht mit Empfehlungen zu erarbeiten.
„Die Situation im Hamburger Hafen ist kritisch. Um den Containerschiffen den Zugang zu den Terminals zu ermöglichen, müssen wir in diesem Jahr Baggergut zur Tonne E3 in die Nordsee verbringen“, sagt Claudia Flecken, Mitglied der Geschäftsleitung der HPA.

InfoQuelle HPA

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Nanu, ist denn schon Elbvertiefung?

Posted on 07 Januar 2014 by Peter Sylent

Hamburg, Hafen, nanu, ist denn schon Elbvertiefung?

Hamburg, Hafen, nanu, ist denn schon Elbvertiefung?

Hamburg, Hafen, nanu, ist denn schon Elbvertiefung?

Waehrend der Containerriese OOCL Brussels in den Hamburger Hafen einlief und  die COSCO Prince Rupert der Hafen verliess schaufelte der ODIN Eimerkettenbagger fleissig vor dem Burchardkai an der Einmuendung zur Koehlbrandbruecke.

Hamburg, Hafen, nanu, ist denn schon Elbvertiefung?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Elbvertiefung, noch laenger warten ist angesagt.

Posted on 13 Oktober 2013 by Peter Sylent

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr über die Elbvertiefung. Das berichtete NDR 90,3 am Sonntag.

Fuer die Hamburger Wirtschaft und den Reedereien ist das eine schlechte Nachricht: Sie müssen noch länger auf eine Entscheidung warten.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gibt den Umweltverbänden einen Monat Zeit, um dazu Stellung zu nehmen.

 

© Foto: SylentPress/ Peter Sylent / Alle Rechte vorbehalten.

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Elbe ist mehr als Wasser. Die NABU fordert ein integriertes Hafenkonzept, statt einer erneuten Elbvertiefung.

Posted on 28 April 2013 by Peter Sylent

Hansestadt Hamburg , HafenCity . Elbe ist mehr als Wasser.

Die NABU fordert ein integriertes Hafenkonzept, statt einer erneuten Elbvertiefung.

Wir brauchen eine lebendige Elbe, ist auch das Motto der farbenfrohen Ausstellung von Kindern zwischen 6 – 18 Jahren in der HafenCity Schule am Dallmannkai 18 .

Entstanden sind kreative Kunstwerke, die sich mit dem Lebensraum Elbe befassten.

© Fotos: SylentPress / Peter Sylent .

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Eimerkettenbagger Odin im Hamburger Hafen im Einsatz.

Posted on 05 April 2013 by Peter Sylent

Wie jeder Fluss transportiert die Elbe große Mengen an Schwebstoffen mit sich.

Dort, wo die Strömungsgeschwindigkeit abnimmt , sinken sie als Sedimente (Bodenablagerungen) auf den Grund.

Daher ist der Eimerkettenbagger Odin derzeit vor Blohm u.Voss im Einsatz, um die Fahrrinne freizuhalten.

Wie sieht der Alltag auf einem Baggerschiff aus und was geschieht mit dem geförderten Material? Hafen TV berichtet über Arbeit und Leben auf dem Eimerkettenbagger Odin.

© Fotos: SylentPress/ Peter Sylent

Hafenarbeiter demonstrieren fuer Elbvertiefung

Geplante Elbvertiefung zunaechst gestoppt

 

 

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Geplante Erweiterung des Elbfahrwassers nicht mehr in 2013.

Posted on 14 Februar 2013 by Peter Sylent

Hamburg. Eine Entscheidung über die geplante Erweiterung des Elbfahrwassers wird voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr fallen.

„Nach gegenwärtiger Planung wird das Gericht einen Termin für die öffentliche Anhörung vermutlich im vierten Quartal dieses Jahres anberaumen“, sagte ein Sprecher des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig dem Abendblatt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In welcher Frist das höchste deutsche Verwaltungsgericht nach einer öffentlichen Anhörung ein Urteil fällt, ist offen.

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Hafenwirtschaft setzt sich in Berlin fuer schnellere Umsetzung von Infrastrukturprojekten ein.

Posted on 13 November 2012 by Peter Sylent

Hafenwirtschaft setzt sich in Berlin fuer schnellere Umsetzung von Infrastrukturprojekten ein.

 

Die Perspektiven für eine auf Wachstum ausgerichtete Hafenentwicklung des Hamburger Hafens und die Modernisierung sowie der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die für den reibungslosen Vor- und Nachlauftransport zu einem Seehafen für die Außenwirtschaft der Bundesrepublik von größter Bedeutung ist, waren Thema des am 8. November stattfindenden Hafenabends in Berlin.

Staatsrat Wolfgang Schmidt betonte in seinen Grußworten die Wichtigkeit des Hamburger Hafens, nicht nur für die Metropolregion, sondern für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland und insbesondere für Zentral- und Südosteuropa. Auch dem Bundesverwaltungsgericht sei die nationale und internationale Bedeutung des größten Seehafens Deutschlands bewusst, daher hofft Schmidt auf einen schnellen Entscheid in Sachen Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe.
Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), zeigte sich auf dem Hafenabend sehr besorgt darüber, dass in zunehmender Zahl durch klagefreudige Umwelt- und Naturschutzverbände dringend notwendige Infrastrukturprojekte, wie z.B. die Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe, nicht zeitnah realisiert werden. „Diese Verzögerungen gefährden die Entwicklung unserer Außenwirtschaft und betreffen auch viele der mehr als 360.000 Arbeitsplätze in der Logistik in der Metropolregion Hamburg. Neben einer nicht ausreichenden Finanzierung unserer Infrastruktur ist eine Beschleunigung bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten dringend erforderlich. Als Hafen Hamburg Marketing setzen wir uns für die Ertüchtigung des Nord-Ost-Seekanals, die Y-Trasse, den Ausbau der Elbe aufwärts ab Geesthacht, einem neuen Abstiegsbauwerk in Scharnebeck, den Weiterbau der A20 mit der Elbquerung bei Glückstadt und die für den Hamburger Hafen wichtige Hafenquerspange ein“, sagte Roller.

 

Anschließend informierte Wolfgang Hurtienne, Mitglied der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority, die Teilnehmer über Ausbauprojekte im Hamburger Hafen, die kürzlich im Hafenentwicklungsplan (HEP) vorgestellt worden. Der HEP legt die strategische Basis zum Ausbau des Hafens, um den Hamburger Hafen in enger Abstimmung zwischen dem Hamburger Senat und der HPA weiterhin an der Spitze der erfolgreichsten Häfen weltweit zu halten und seine Wettbewerbsposition weiter zu verbessern. Dabei stehen besonders die Leitlinien Wertschöpfung, Umschlag, Qualität und Umwelt im Vordergrund. So werden unter anderem bestehende Terminals erweitert und umstrukturiert, Brücken, Straßen und Schienen zur Verbesserung des Verkehrsflusses modernisiert und neue, vernetzende Datenkommunikationssysteme für eine hocheffiziente Verkehrsabwicklung eingeführt.

 

Mehr als 130 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verbänden nutzen den von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) organisierten Hafenabend in der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund zum Meinungsaustausch.

© Foto: SylentPress / Peter Sylent

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Hafenarbeiter demonstrieren fuer Elbvertiefung

Posted on 09 November 2012 by Peter Sylent

Zu der Kundgebung werden rund 1.200 Teilnehmer erwartet.
Die Demonstration beginnt um 11.55 Uhr in der Hafencity und führt zum Rathausmarkt, wo um 13.30 Uhr eine Kundgebung geplant ist.

Bleibt es in Zukunft am Burchardkai leer.

Der Eimerkettenbagger Odin ist derzeit auf der Elbe vor dem Burchardkai mit der Elbvertiefung beschaeftigt. Der grosse Eimerkettenbagger Odin leistet Schwerarbeit bei der Ausbaggerung. Die an einer Endlos-Kette laufenden Baggereimer nehmen das Baggergut an der Gewaessersohle auf, transportieren es ueber den oberen Kettenumlenkpunkt und kippen es aus.

Von dort gelangt es ueber Schuettelrutschen in die neben dem Bagger liegenden Transportschuten. Die Eimerkette laesst sich heben und senken, so dass bis zur erforderlichen Tiefe ausgebaggert werden kann.

© Fotos: SylentPress / Peter Sylent

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