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Senat beschließt neue Gefahrgutvorschriften für den Hamburger Hafen

Posted on 19 März 2013 by Peter Sylent

Verordnung tritt zum 1. April in Kraft

Der Senat hat heute neue Vorschriften über den Umgang mit Gefahrgut im Hamburger Hafen beschlossen. Die in enger Abstimmung mit der Hafenwirtschaft erarbeitete Gefahrgut- und Brandschutzverordnung Hafen Hamburg (GGBVOHH) tritt am 1. April 2013 in Kraft und löst die bisherige Landesgefahrgutverordnung Hafen Hamburg ab.

Die neue Vorschrift zielt in erster Linie auf die Sicherheit während des zeitweiligen Aufenthaltes von Gefahrgütern im Hamburger Hafen ab, die dort auf Containerterminals, Kaianlagen, Rangierbahnhöfen und Distributionszentren für den Wechsel der Verkehrsträger zum Weitertransport abgestellt werden. Eine neue Verordnung ist notwendig, um sich an international geltende Vorschriften sowie an veränderte Hafen- und Schifffahrtsstrukturen anzupassen. Hamburgs Innensenator Michael Neumann: „Mit der neuen Verordnung wird der hohe Sicherheitsstandard beim Umschlag gefährlicher Gütern im Hamburger Hafen konsequent weiter verbessert.“

Unter anderem wird die bislang nur für Betreiber von Kaianlagen und Schiffe bestehende Pflicht, vor dem Eintreffen gefährlicher Güter im Hamburger Hafen entsprechende Daten an das Gefahrgutinformationssystem GEGIS zu melden, erweitert auf alle im Hamburger Hafen ansässigen Betriebe und verkehrenden Eisenbahnen, sofern sie gefährliche Güter auf einem Betriebsgelände oder einem Wasserfahrzeug abstellen bzw. auf Gleisanlagen im Hafengebiet transportieren. Dadurch haben die Sicherheitsbehörden – insbesondere Feuerwehr und Polizei – jederzeit Zugriff auf Informationen über die aktuell in einem Betrieb, auf Schiffen und in Eisenbahnwagen befindlichen gefährlichen Güter. Daneben kommt die neue Vorschrift den Hafenunternehmen entgegen: Durch die Gestattung von Ausnahmen im Zusammenhang mit den im Wesentlichen beibehaltenen generellen Zulassungsbeschränkungen, Mengengrenzen und Sicherheitsanforderungen beim Bereitstellen von gefährlichen Gütern kann die Hafenwirtschaft flexibel auf verändertes Ladungs- bzw. Containeraufkommen reagieren. Der Hafenbetrieb muss jedoch belegen, dass durch alternative, individuelle Maßnahmen die Sicherheit im Hafen weiterhin gewährleistet bleibt. Zusätzlich bietet die neue Verordnung – durch das Prinzip des bei Abweichungen geltenden Vorrangs einer erteilten Genehmigung – den Hafenunternehmen Rechtssicherheit und Bestandsschutz.

Hintergrund: Im Hamburger Hafen werden jährlich 131 Millionen Tonnen Seegüter und neun Millionen Container umgeschlagen. Damit ist Hamburg der zweitgrößte Containerhafen in Europa. Im Jahr 2012 wurden 2,8 Millionen Tonnen gefährliche Güter als Stückgut und 12,6 Millionen Tonnen als Massengut über den Hamburger Hafen umgeschlagen. Gleichzeitig ballen sich die Güterverkehrsströme auf der Straße, der Schiene, den Binnen- und Seeschifffahrtsstraßen sowie den Kaianlagen und Distributionszentren im Hafen.

Ein sicherer Transport einschließlich eines sicheren Aufenthaltes im Hafen wird dadurch gewährleistet, dass international und national verbindlich geltende Sicherheitsvorschriften z.B. hinsichtlich der Verpackung, der zu transportierenden Mengen und Sicherheitsabstände auf dem Verkehrsträger eingehalten werden.

Kontrolliert wird die Einhaltung der Gefahrgutvorschriften in Hamburg – nicht nur im Hafen-, sondern im gesamten Stadtgebiet – von der Wasserschutzpolizei.

© Fotos: SylentPress / Peter Sylent.

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Geplante Erweiterung des Elbfahrwassers nicht mehr in 2013.

Posted on 14 Februar 2013 by Peter Sylent

Hamburg. Eine Entscheidung über die geplante Erweiterung des Elbfahrwassers wird voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr fallen.

„Nach gegenwärtiger Planung wird das Gericht einen Termin für die öffentliche Anhörung vermutlich im vierten Quartal dieses Jahres anberaumen“, sagte ein Sprecher des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig dem Abendblatt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In welcher Frist das höchste deutsche Verwaltungsgericht nach einer öffentlichen Anhörung ein Urteil fällt, ist offen.

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HafenCity, kein Herz fuer Tiere.

Posted on 23 Oktober 2012 by Peter Sylent

Die wenigen Gruenflaechen in der HafenCity

und die tristen Strassen mit den wenigen Baeumen und Stahlgitter auf dem Boden signalisieren, hier moeglichst keine Haustiere, sprich Hunde halten.

Und wenn dann ein paar Baume zu finden sind, oder die wenigen Rasenflaechen, dann ist die Frequenz der Hunde recht gross,

wenn sie es bis dorthin schaffen und ihre Geschaefte nicht vorher erledigen.

© Fotos: SylentPress / Peter Sylent. Alle Rechte vorbehalten.

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AIDA Cruises: Umweltfreundliche Stromversorgung im Hamburger Hafen

Posted on 10 September 2012 by Peter Sylent

Bereits 2013 soll mit AIDAsol das erste Schiff der AIDA Flotte während der Liegezeit im Hamburger Hafen durch eine LNG Hybrid Barge, entwickelt von der Firma Becker Marine Systems, mit elektrischer Energie versorgt werden.

AIDA Cruises und Becker Marine Systems haben gemeinsam mit weiteren Partnern ein zukunftsweisendes Projekt für eine energieschonende und emissionsreduzierendere Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen während der Liegezeit im Hamburger Hafen entwickelt.

 

„Wir fahren heute bereits mit 3-Liter-Schiffen. Die AIDA Flotte ist für den Einsatz von Landstrom vorbereitet. Mit dem Einsatz der LNG Hybrid Barge haben wir eine weitere flexible Lösung gefunden, die zeigt wie modernste Umwelttechnologie wirtschaftlich erfolgreich genutzt werden kann,“ unterstreicht Michael Ungerer, President AIDA Cruises.

Becker Marine Systems stellt mit der LNG Hybrid Barge die technische Lösung zur Verfügung und AIDA Cruises, eines der führenden Kreuzfahrtunternehmen im Bereich Umwelttechnik, liefert das Know-how in Bezug auf die besonderen Anforderungen von Kreuzfahrtschiffen. Die Schramm Group, Betreiber des ersten deutschen LNG Umschlaghafens, wird Betreiber der Barge.
Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, könnte bereits im Sommer 2013 mit AIDAsol das erste Kreuzfahrtschiff weltweit am Grasbrook Kai in der Hamburger Hafencity durch eine LNG Hybrid Barge mit Strom versorgt werden.

Das Konzept

Die Energie wird auf der schwimmenden LNG Hybrid Barge (einem Leichter) in Blockheizkraftwerksmotoren und Generatoren mittels Flüssiggas (LNG-Liquified Natural Gas) erzeugt. Der so gewonnene Strom wird flexibel, je nach Bedarf, in das Versorgungsnetz des Kreuzfahrtschiffes eingespeist.

Klares Plus für Mensch und Natur

Die für den Betrieb des Kreuzfahrtschiffes notwendige Energie wird nicht mehr an Bord des Schiffes durch Dieselmotoren erzeugt sondern durch umweltfreundliches Flüssiggas (LNG). Dank der Energieproduktion durch Flüssiggas (LNG) wird der Emissions- und Partikelausstoß erneut reduziert. Im Vergleich zum herkömmlichen Marine Diesel mit 0,1 Prozent Schwefelanteil werden zukünftig während der Hafenliegezeit keine Schwefeloxide (SOx) mehr produziert. Die Emission von Stickoxiden (NOx) verringert sich um bis zu 80 Prozent, der Ausstoß von Kohlendioxid um weitere 30 Prozent.

Für Zeiten fehlenden Bedarfs der LNG Hybrid Barge von Seiten der AIDA Schiffe ist bereits ein landseitiger Partner mit im Boot. Der Hamburger Energieversorger E.ON Hanse Wärme plant, die produzierte Energie in das landseitige Netz einzuspeisen.

Weitere Informationen zum Umweltengagement von AIDA Cruises finden Sie in jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht AIDA cares auf www.aida.de/umwelt

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