Archive | Februar, 2020

Exclusiver Werft-Besuch bei der Hamburger Lady „Dampfeisbrecher STETTIN“ auf der Norderwerft.

Posted on 28 Februar 2020 by Peter Sylent

Hamburg, Hafen, Dampfeisbrecher Stettin in der Norderwerft.

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Nachdem die Stettin vor mehr als zwei Jahren bei der Hanse Sail in Rostock bei einer Kollision aufgeschlitzt wurde und der Schaden nur notduerftig abgedichtet wurde, steht acht Wochen Reparatur in der Norderwerft in Hamburg an.

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Da die Reparatur wie vor 80 Jahren durchgefuehrt werden soll, es wird nicht geschweisst sondern genietet, dauert es acht Wochen.

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Alle beschaedigten Teile am Kollisionsschaden sind entfernt und werden fuer die Erneuerung vorbereitet. Neben dem Austausch der durch Havarie beschaedigten Stelle werden auch noch diverse andere marode Stellen im Rumpf saniert.

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Diplomingenieur (TU) Manfred Schilling hat alle Haende voll zu tun, ueberwacht die unzaehligen Arbeiten auf der Werft und legt selbst Hand an, zeigt uns eine ca. 20 KG schwere Platte, ein Teil des havarierten Rumpfes, wenn er nicht gerade Tueren der alten Lady restauriert, schleift alte Lackschichten komplett ab und lackiert sie dann neu.

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Der Arbeiter im oelverschmierten Overall saugt Oelschlamm aus dem Rumpf, auf der Suche nach Edelstahlwerkzeug, dass dort im Laufe der Jahre runtergefallen ist. Problem ist, dass der Rumpf von innen gammelt. Bei Beruehrung mit Edelstahl loest sich der Rumpf als das unedlere Metall langsam auf.

Der Verein der Stettin rechnet mit Kosten von rund einer Million Euro und soll zum Hafengeburtstag im Mai wieder zu Gaestefahrten auslaufen.

© SylentPress Images / Hafennews.de / M.Schilling / All rights reserved.

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Stückgutfrachter BLEICHEN und Dampfschiff SCHAARHÖRN planen Reise.

Posted on 25 Februar 2020 by Peter Sylent

Stückgutfrachter BLEICHEN und Dampfschiff SCHAARHÖRN machen zum 125. Geburtstag des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel fest .

Mitten durch Schleswig-Holstein führt der Nord-Ostsee-Kanal. Feierlich am 21. Juni 1895 von Kaiser Wilhelm II. eröffnet, gehört der Nord-Ostsee-Kanal heute zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Der Kanal durchquert auf einer Länge von 98 Kilometern das Land Schleswig-Holstein zwischen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau. In diesem Jahr wird der Nord-Ostsee-Kanal 125 Jahre alt und aus diesem Anlass wird vom 12.-14. Juni 2020 in Brunsbüttel der Kanalgeburtstag gefeiert. Zu diesem maritimen Ereignis machen sich auch der Stückgutfrachter BLEICHEN und das Dampfschiff SCHAARHÖRN auf die Reise nach Brunsbüttel. Markus Söhl, geschäftsführendes Mitglied des Vorstands der Stiftung Hamburg Maritim zeigt sich erfreut über die Möglichkeit, Brunsbüttel in den Fahrplan aufzunehmen. „Schon im Juni 2017 habe ich gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Stefan Mohrdieck eine Kooperation der Stiftung mit der Stadt Brunsbüttel angestrebt. Das Fahrtziel Brunsbüttel ist interessant für unsere Schiffe, die in der Saison von Mai bis Oktober Gästefahrten anbieten.“

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Die BLEICHEN passierte in ihrer Zeit als Frachtschiff regelmäßig den NOK und wird am Jubiläumswochenende an einem besonderen Liegeplatz festmachen. Der Stückgutfrachter wird Kurs auf die Alte Südschleuse nehmen und zu beiden Seiten von den Veranstaltungsufern eingerahmt auf dem Kanal liegen. „Es erfüllt mich und die Besatzung jedes Mal wieder mit großer Freude und auch ein bisschen Stolz, wenn wir mit der BLEICHEN zu einer Fahrt ablegen“ erzählt Michael Nicolaysen, Kapitän der BLEICHEN und 1.Vorsitzender der „Freunde des Stückgutfrachters MS BLEICHEN e.V.“.

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Exklusiv für diese Jubiläumfeierlichkeiten ist dieser Bereich der Alten Südschleuse und auch der Südkai für die Öffentlichkeit zugänglich, an dem die SCHAARHÖRN festmachen wird. Neugierige können den Stückgutfrachter und das elegante Dampfschiff von der Brücke bis in den Maschinenraum, bzw. Heizkessel, besichtigen und erfahren dabei allerhand wissenswerte und spannende Anekdoten von der Crew. Auch Herta Kornetzky ist stolz auf ihre SCHAARHÖRN. „Es ist mir und allen Vereinsmitgliedern eine Herzensangelegenheit, Gäste an Bord unserer SCHAARHÖRN zu begrüßen und die außergewöhnliche Geschichte des Dampfschiffs zu erzählen“ sagt Herta Kornetzky, 1.Vorsitzende der „Freunde des Dampfschiffs SCHAARHÖRN e.V.“. An Bord der SCHAARHÖRN können Gäste am Jubiläumswochenende zu Schnuppertouren auf dem Kanal ablegen und das maritime Fest von der Wasserseite aus genießen. Auch auf der BLEICHEN erwartet die Besucher ein ansprechendes Programm. Die ehrenamtlichen Crews der beiden Schiffe freuen sich auf die Veranstaltung und auf zahlreiche Besucher an Bord.

Buchen können Sie unter:

Tel.: +49 (0)40 78 08 17 05
charter@stiftung-hamburg-maritim.de

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Gaffelschoner UNDINE aus dem Jahre 1931 .

Posted on 25 Februar 2020 by Peter Sylent

Hamburg, Hafen, Gaffelschoner UNDINE aus dem Jahre 1931 . Seit dem 5. April 2018 steht die UNDINE unter Denkmalschutz.

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Im Jahr 2017 uebernahm die Stiftung Hamburg Maritim den Fracht-Motorschoner vom Insolvenzverwalter mit dem Ziel, das Schiff nach erfolgter Instandsetzung als fahrendes Traditionsschiff zu betreiben.

Derzeit liegt die UNDINE im Hansahafen am Hafenmuseum.

© SylentPressImages / Hafennews.de / All rights reserved.

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Unwetterfolgen beeinträchtigen Betrieb auf Terminalanlagen im Hamburger Hafen .

Posted on 24 Februar 2020 by Peter Sylent

Das anhaltend stürmische Wetter in Nordeuropa führt aktuell in den meisten nordeuropäischen Häfen zu erheblichen Verzögerungen bei der Schiffsabfertigung. In der Folge kommt es zu verspäteten Schiffsankünften im Hamburger Hafen.

Hiervon ist insbesondere der HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) betroffen. Die HHLA arbeitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten an Lösungen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten. Die Anlieferung von Exportcontainer per Lkw wurde vorübergehend eingeschränkt, weil die Lagerkapazität auf allen drei HHLA Terminalanlagen bereits deutlich überschritten ist. Aktuelle Informationen über die Ankunft der betroffenen Seeschiffe werden den Speditionen und Lkw-Fahrern regelmäßig täglich übermittelt.

© Text: HHLA / Foto:SylentPress Aerialpics

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AIDA Cruises schickt in der Kreuzfahrtsaison 2020 insgesamt acht Schiffe an die Elbe.

Posted on 24 Februar 2020 by Peter Sylent

AIDA Cruises schickt in der Kreuzfahrtsaison 2020 insgesamt acht Schiffe an die Elbe. Diese werden 97-mal in der Hansestadt festmachen. Den Auftakt machte AIDAcara am 8. Februar 2020, die mit dem Anlauf zugleich die neunmonatige AIDA Saison in der Metropole am Wasser einläutete. Neben AIDAcara laufen AIDAaura, AIDAdiva, AIDAluna, AIDAmar, AIDAperla, AIDAsol und AIDAvita bis Ende Oktober den Hamburger Hafen an. Die häufigsten Gäste sind AIDAperla mit 26 und AIDAsol mit 21 Anläufen. 

Ein weiterer Höhepunkt war der Anlauf von AIDAaura am 22. Februar 2020. Die erfahrene Weltenbummlerin startete im Oktober 2019 von Hamburg aus auf ein XXL-Abenteuer und kehrt nach zwei Äquatorüberquerungen und 117 Tagen Weltumrundung in die Hansestadt zurück. Am 26. Oktober 2020 heißt es dann erneut ab Hamburg „Leinen los!“ für die vierte AIDA Weltreise mit 41 Häfen in 19 verschiedenen Ländern auf vier Kontinenten. 

Im Mai 2020 begleitet AIDA Cruises zum nun neunten Mal den 831. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG als Hauptsponsor. Vom 8. bis zum 10. Mai werden mit AIDAperla und AIDAsol gleich zwei Kreuzfahrtschiffe auf der Elbe präsent sein. Höhepunkt zu Wasser ist die spektakuläre Lichtinstallation von AIDAperla am Samstagabend, 9. Mai 2020. Auch an Land lädt AIDA wieder zu ganz besonderen Attraktionen ein.

Shipspotter aufgepasst: Am 30. Mai 2020 besuchen mit AIDAperla, AIDAsol und AIDAvita drei AIDA Schiffe den Hafen. Wer an diesem Tag in die Welt der Kreuzfahrt eintauchen möchte, kann gleich zwei Schiffe auf einmal besuchen. Schiffsbesichtigungen in Hamburg sind von Februar bis Oktober 2020 möglich. Besucher können aus abwechslungsreichen Erlebnispakete wählen. Kleine und große Entdecker besichtigen an speziellen Familientagen die vielfältigen Bereiche des Schiffs und erleben spannende Unterhaltung im Theatrium. Gourmetfans kommen bei einer kulinarischen Weltreise ganz auf ihre Kosten und lassen sich mit einem A-la-Carte-Menü und verschiedenen Tastings verwöhnen. Beim SPA Schnuppertag kommen Wellnessliebhaber in den Genuss der himmlischen Oasen an Bord.

© Text:AIDAcruises / Fotos:SylentPressImages / All rights reserved.

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AIDAcosma Mittelsektion auf dem Weg ins niedersaechsische Papenburg.

Posted on 24 Februar 2020 by Peter Sylent

Die 140 Meter lange und 42 Meter breite Mittelsektion (LNG-Maschinenraummodul) des Kreuzfahrtschiffes AIDAcosma, gezogen von zwei Schleppern hat am 24.Februar 2020 die Werft in Warnemuende verlassen und ist nun auf dem Weg nach Papenburg.

Die sogenannte Floating Engine Unit (FERU) des bereits zweiten Kreuzfahrtschiffes von AIDA Cruises, das zukünftig emissionsarm mit LNG betrieben wird, ist auf dem Weg in die MEYER WERFT nach Papenburg. Im Mai 2021 startet ab Kiel die Premierensaison von AIDAcosma mit Reisen nach Nordeuropa und in der Ostsee. Bereits 2023 wird das Kreuzfahrtunternehmen das dritte LNG-Kreuzfahrtschiff in Dienst stellen.

Herzstück des Maschinenraum-Moduls von AIDAcosma sind die vier Dual-Fuel-Motoren sowie die drei LNG-Tanks mit einem Fassungsvolumen von insgesamt 3.550 Kubikmeter.

Der Einsatz von emissionsarmem Flüssiggas (LNG) als Brückentechnologie ist für AIDA Cruises ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur emissionsneutralen Kreuzfahrt. Durch die Nutzung von LNG werden die lokalen Schiffsemissionen nachhaltig reduziert. Das Unternehmen investiert außerdem bereits heute gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft in die zukünftige Nutzung von synthetischem Flüssiggas sowie regenerativen Treibstoffen, wie z.B. Biofuels. Noch in diesem Jahr wird an Bord von AIDAperla das aktuell größte Batteriespeichersystem in der Passagierschifffahrt in Betrieb genommen. 2021 starten die ersten Praxistests mit Brennstoffzellen auf AIDAnova.

© Hafennews.de / AIDAcruises / Foto:AIDAcruises

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Die Hamburger Speicherstadt hat viele Facetten.

Posted on 23 Februar 2020 by Peter Sylent

Die Hamburger Speicherstadt ist der weltgroesste historische Lagerhauskomplex, gelegen im Hamburger Hafen. Sie umfasst das Gebiet zwischen Baumwall und Oberhafen.

Seit 1991 steht sie unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel unter dem Namen Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.

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© SylentPress Images / All rights reseved.

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Museumshafen Oevelgoenne in Hamburg.

Posted on 20 Februar 2020 by Peter Sylent

Der Museumshafen Oevelgoenne ist mit der Hadag-Faehre von den Landungbruecken aus schnell zu erreichen und liegt unmittelbar am Anleger Neumuehlen.

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Egal bei welchem Wetter, ein Ausflug dahin ist es wert. Da ruecken selbst die Moewen zusammen, dicke Poette gucken, auf alten Museumsschiffen verweilen und bei Bedarf schnell mal ein Rundflug wagen.

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© Hafennews.de / SylentPressImages / All rights reserved.

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Optimierte Schiffsanläufe durch digitalen Datenaustausch .

Posted on 19 Februar 2020 by Peter Sylent

HVCC, Wärtsilä und Carnival realisieren Echtzeit-Datenaustausch zwischen Schiff und Hafen .

Verlässliche Schiffsankünfte, eine noch effizientere Schiffsabfertigung und Hafenlogistik sowie reduzierte Treibstoffverbräuche und -emissionen – das sind die Ziele eines gemeinsamen Digitalisierungsprojekts von HVCC Hamburg Vessel Coordination Center mit dem maritimen Technologieunternehmen Wärtsilä und dem Kreuzfahrtkonzern Carnival. Details wurden heute erstmals auf der Konferenz Smart Ports Summit in London vorgestellt.

Häfen sind die Knotenpunkte weltumspannender Transportströme. Wenn die Schiffe an den Terminals festmachen, dann ist die landseitige Logistik minutiös darauf vorbereitet und bis ins Detail durchgeplant. Das gilt für Fracht- wie auch für Passagierschiffe. Erreicht beispielsweise ein Kreuzfahrer den Hamburger Hafen, dann muss der Passagierwechsel von bis zu 6.000 Reisenden vorbereitet sein. Dutzende Busse, Züge, Flüge, gegebenenfalls auch hunderte Hotelzimmer, sind gebucht, Ausflüge organisiert. Schiffsausrüster stehen bereit, um das Schiff mit frischen Lebensmitteln, Verbrauchsgütern und technischem Material zu versorgen. Kommt es zu einer Schiffsverspätung, kann dies finanzielle Folgen haben.

Seit über zehn Jahren optimiert das HVCC Hamburg Vessel Coordination Center als zentrale, neutrale und überbetriebliche Koordinationsstelle Schiffsverkehre, die sich im Zu- und Ablauf des Hamburger Hafens befinden – egal, ob Großcontainerschiff, Bulker, Kreuzfahrt-, Feeder- oder Binnenschiff.

Im vergangenen Jahr hat das HVCC über 3.200 Großschiffe im Zulauf auf den Hamburger Hafen koordiniert. Im Rahmen der sogenannten Passageplanung ermittelt das HVCC die ideale Ankunftszeit (RTA Requested Time of Arrival) eines Schiffs bei der Elbansteuerung. Dabei beachtet die Koordinierungsstelle Faktoren wie Liegeplatzbelegung, Begegnungsverkehre, Tide und Wetter und stimmt das operative Lagebild mit den zuständigen Behörden ab – lange bevor das Schiff den Transit nach Hamburg antritt. Auf Basis der ermittelten RTA-Daten kann die Reederei beziehungsweise die Schiffsführung die Reisegeschwindigkeit und -route für eine punktgenaue Ankunft anpassen. Gleichzeitig können Terminals und weitere Hafendienstleister ihre Planungen vorbereiten. Verlässliche Ankunftszeiten, eine optimierte Hafenlogistik und Ressourcenplanung sowie die Reduzierung von Treibstoffverbräuchen und Emissionen sind die daraus resultierenden Vorteile.

Optimierte Schiffsanläufe durch digitalen Datenaustausch.

HVCC hat nun gemeinsam mit dem maritimen Technologieanbieter Wärtsilä und mit dem Kreuzfahrtkonzern Carnival die Passageplanung weiterentwickelt und eine weltweit einmalige digitale Lösung für Just-in-Time-Schiffsanläufe getestet. In Zuge dessen wurde erstmals der direkte Echtzeit-Datenaustausch zwischen Hafen und Schiff unter realen Bedingungen für einen dynamisch optimierten Hamburg-Anlauf realisiert.

Hamburg, AIDAperla im Hamburger Hafen .

Die ersten Live-Einspielungen erfolgten bei der M/S „AIDAperla“ und der M/S „AIDAsol“, die den Hamburger Hafen regelmäßig besuchen. Dabei wurden die Daten zwischen dem HVCC und dem Fleet Operation Center der Carnival Maritime GmbH in Hamburg über die von Wärtsilä entwickelte digitale Plattform Navi-Port direkt in die elektronische Seekarte (ECDIS) der Kreuzfahrtschiffe eingespeist. Der ständige dynamische Datenaustausch in Echtzeit verbessert die Koordination und ermöglicht automatische Kurs- und Geschwindigkeitsänderungen, falls sich die Bedingungen im Hafen während einer Reise ändern sollten. Begleitet wird das innovative Projekt von der Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas, die die Erfüllung der Cyber-Sicherheitsanforderungen sicherstellt. Darüber hinaus gehört die international renommierte Unternehmensberatung HPC Hamburg Port Consulting mit ihrer Expertise im hafenseitigen Projektmanagement zum Team.

© Text : HHLA / Foto: SylentPressImages

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Theaterschiff im Maerz und April zu Besuch in der Hafencity.

Posted on 19 Februar 2020 by Peter Sylent

Fuer gewoehnlich finden Theaterbesucher das Schiff im Nikolaifleet, einige hundert Meter noerdlich der HafenCity.

weitere Infos auf www.theaterschiff.de

Eine neue, wenn auch temporaere, Heimat findet es im Traditionsschiffhafen am Sandtorkai, in unmittelbarer Naehe der Magellan-Terrassen und mit Blick auf die Elbphilharmonie im Maerz und April 2020, bereichert somit das kulturelle Angebot in der HafenCity.

Hamburg, Hafen, Hafencity, Magellan Terrassen .

© Hafennews.de / SylentPressImages / All rights reserved.

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