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Argentinienbruecke wegen Schaden am Fahrbahnuebergang teilweise gesperrt.

Nov 19, 2022

Die Argentinienbruecke im Hamburger Hafen wurde wegen schwerwiegender Schaeden teilweise gesperrt.

Im Zuge einer turnusmaessigen Bauwerkspruefung hat die Hamburg Port Authority (HPA) einen schweren Schaden an der Fahrbahnuebergangskonstruktion der Argentinienbruecke festgestellt. Auf der Nordseite sind beide Fahrspuren in Richtung St. Pauli Elbtunnel nicht mehr befahrbar. Der Verkehr wird umgeleitet.

Von Samstag, den 19.11.2022 bis voraussichtlich Ende 2022 erneuert die HPA nun im 1. Bauabschnitt die nördliche Fahrbahnübergangskonstruktion. Dafür wird die Zufahrtssituation für den Kfz-Verkehr nach Steinwerder angepasst. Die Einfahrt in das Gebiet ist während des 1. Bauabschnitts über die Argentinienbrücke (Richtung Westen/St. Pauli Elbtunnel) nicht mehr möglich. Stattdessen erfolgt die Zufahrt über den Steinwerder Damm. Das Gebiet Steinwerder kann weiterhin sowohl über die Argentinienbrücke als auch über den Steinwerder Damm verlassen werden. Die Umleitung ist ausgeschildert. Die Geh- und Radwegführung verläuft weiterhin über die Argentinienbrücke

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Zu den Instandsetzungsmassnahmen im Argentinienknoten gehoert die Erneuerung der Argentinienbruecke.
Der Verkehr wird nun einspurig je Fahrtrichtung im Gegenverkehr ueber die suedliche Brueckenhaelfte gefuehrt.

Trotz der damit verbundenen Verkehrseinschraenkungen besteht die Moeglichkeit, den Bereich auch ueber die kuerzlich neu errichtete Strassenverbindung Steinwerder Damm / Buchheisterstraße zu umfahren.

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Der Argentinienknoten ist auch aus heutiger Sicht ein sehr leistungsfaehiger Verkehrsknotenpunkt. Da jedoch viele der Bruecken und Strassen zeitgleich entstanden sind und naturgemaess nur eine bestimmte Nutzungsdauer haben, werden in naechster Zeit sehr viele Neubauten und Instandsetzungsmassnahmen notwendig. Die HPA fuehrt regelmaessig Zustandserhebungen durch und kann durch statische Ueberpruefung, die sogenannte „Nachberechnung der Bruecken“, herausfinden, wie lange welche Bruecke noch nutzbar ist. Ein weiterer Grund zum Handeln ist, dass zum Beispiel das angrenzende Gebiet Steinwerder nur ueber den Reiherdamm an die Haupthafenroute angeschlossen ist und eine zusaetzliche Strassenanbindung ueber die Ellerholzschleusenbruecken fuer mehr Flexibilitaet bei der Instandsetzung der Argentinienbruecke sorgt.

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Neben der Bauwerkspruefung setzt die HPA zukuenftig auf moderne smartBridge-Sensorik sowie auf den Einsatz von Drohnen und für eine optimierte Planung und Ausführung der neuen Bauwerke auf modernes Building Information Modelling (BIM).

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