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HafenNews Hamburg

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Sanierung des Bismarck-Denkmals kostet rund neun Millionen Euro.

Jul 11, 2022

Die traditionell hanseatische Form der Rolandsstatue ist ein Sinnbild für Marktrecht, Gerechtigkeit, Freiheit und Wohlstand. Bismarcks Idealisierung als dieser Schutzpatron stieß bei vielen Hamburgern auf Kritik.

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Nicht nur beim Bismarck-Denkmal selbst, sondern auch in seiner Umgebung besteht akuter Handlungsbedarf. Der ihn umgebende Alte Elbpark, als südwestlicher Teil der Wallanlagen, umfasst die ehemaligen Bastionen „Casparus“ und „Albertus“, den Stintfang. Auf der Bastion „Casparus“ wurde 1906 das Bismarck-Denkmal errichtet, auf der Bastion „Albertus“ 1881 die Deutsche Seewarte und nach deren Zerstörung 1955 die Jugendherberge.
Der mehrfach veränderte Alte Elbpark (insbesondere durch die Verlegung der Helgoländer Allee) stellt sich heute mit Einzelbäumen und Rasenflächen als landschaftlich gestaltete Parkanlage dar. Die Böschung des Denkmals ist so dicht von Großbäumen bestanden, dass nur von wenigen Stellen in der Umgebung der als Roland stilisierte Bismarck gesehen werden kann. Insbesondere südlich des Denkmals sind dichte Gehölzbestände vorhanden, die ein düsteres Erscheinungsbild der Parkanlage vermitteln.
Die Umgebung des Denkmals ist trotz der historischen, stadträumlichen und touristischen Bedeutung wenig attraktiv gestaltet. Im gesamten Park entsprechen die vorhandenen Wege nicht mehr den heu­tigen stadträumlichen Erfordernissen. Vom Millerntorplatz besteht keine schlüssige Wegeverbindung Richtung Süden bis zum Stintfang bzw. Richtung HafenCity. Ebenso ist keine West-Ost-Verbindung vom Weg Am Elbpark bis zum Millerntordamm gegeben. Die vorhandenen Wege sind teilweise in einem schlechten Zustand. Unbefriedigend ist auch die Verbindung zwischen den Wallanlagen und dem Alten Elb­park, insbesondere im Hinblick auf den beabsichtigen neuen südlichen Ausgang des Museums für Hamburgische Geschichte.

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Die Sanierung des Hamburger Bismarck-Denkmals kommt voran und liegt nicht nur von den Kosten her weiterhin im Plan. Derzeit arbeiten Fachleute am Naturstein von Kuppel und Treppen, dichten den Sockel ab, verstärken den Beton an den Bögen und dem Sielschacht und konservieren die Stahlträger im Innenraum. Demnächst soll der Innenraum noch ein Geländer erhalten, außerdem sollen Lüftungs- und Elektrotechnik eingebaut werden. Die eigentliche Granitfigur wurde bereits gereinigt.

Das weltweit groesste Standbild ( das Bismarck-Denkmal 34,3 Meter ) des ersten deutschen Reichskanzlers, Otto von Bismarck, befindet sich unweit des Hamburger Hafens im Alten Elbpark, erinnert an den ersten deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck.

Seit Anfang vergangenen Jahres wird das 34 Meter hohe Denkmal im Alten Elbpark über dem Hamburger Hafen für rund neun Millionen Euro saniert. Der Großteil des Geldes kommt vom Bund. Der Sanierungsplan sieht vor, im Sockel des Denkmals einen Ausstellungsraum für Besucher zugänglich zu machen. Im Zweiten Weltkrieg war unter der knapp 15 Meter hohen Figur ein Luftschutzbunker gebaut worden. Das Bauwerk steht seit 1960 unter Denkmalschutz.

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Es wurde in den Jahren 1901 bis 1906 nach Plaenen des Architekten Emil Schaudt und des Bildhauers Hugo Lederer errichtet.
Otto von Bismarck wurde als Sohn eines adelstaemmigen Vaters und einer gutbuergerlichen Mutter, deren Familie viele Gelehrte und hohe Beamte hervorgebracht hatte, geboren. Bis heute gehoert er im In- und Ausland zu den bekanntesten Deutschen.

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