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Blankenese, das schönste Dorf an der Elbe.

Apr 11, 2022

Blankenese ist ein ehemaliges Fischerdorf, das 1301 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Burg auf dem Suellberg, die Adalbert von Bremen um 1060 errichten liess, diente der Sicherung der Faehrverbindung über die Elbe.

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Der seinerzeit hochgeschätzte Sekretaer des Königlichen Commerz-Collegiums zu Altona, Dr. Richard Ehrenberg, kennzeichnete schon 1897 Blankenese als ein wahres Paradies von Weltruf.

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Das historische Fischerhaus Blankenese in der Elbterrasse 6 gehört nach einer Bausubstanzprüfung in 2018 zu den ältesten erhaltenen Wohngebäuden Hamburgs.

Es gibt in Blankenese einige sehenswerte, allerdings nicht immer sichtbare Land- oder Herrenhäuser. Sie stammen von Hamburger oder Altonaer Kaufleuten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazu zählen das als Weißes Haus benannte Landhaus P. Godeffroy (Elbchaussee 547), der Katharinenhof, erbaut zwischen 1829 und 1836 von G. F. Baur (Mühlenberger Weg 33), das heruntergekommene, um 1800 errichtete Landhaus Klünder (Hessehaus, Oesterleystraße 20). Ebenso zählt dazu das von Christian Frederik Hansen erbaute und inzwischen teilweise umgebaute Landhaus Blacker, das heutige Goßlerhaus. Es war bis Ende 2004 Sitz des Ortsamtes und steht ab 2007 im Eigentum einer Stiftung. Genutzt wird es durch die Bucerius Law School und die Horst Janssen-Bibliothek sowie das Landhaus Warburg (Kösterbergstraße 60).

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Am Sülldorfer Kirchenweg 71 befindet sich eine Villa, die 1906/07 nach Plänen des Hamburger Architekten Fritz Höger für den Kaufmann Hermann J. W. Boy errichtet wurde. Bemerkenswert ist der gute Erhaltungszustand dieses frühen Höger-Baus. Bis auf wenige unwesentliche Veränderungen ist die ursprüngliche Gestalt außen wie innen bis in die Details bewahrt worden (beispielsweise an Türen und Türgriffen, Einbauschränken und Speisenaufzug sowie die für diese Zeit typischen einfachen Stuckgliederungen der Decken und die komplett verkachelte Küche im Souterrain); das Gebäude dokumentiert daher besonders anschaulich das Bauen und Wohnen des frühen 20. Jahrhunderts.

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Blankenese ist ein wohlhabendes Wohngebiet. Bekannt ist der Stadtteil für seine Fischerhäuser mit Fachwerk und seine Vorkriegsvillen, von denen viele an den verwinkelten Aufgängen des Treppenviertels stehen. Die Restaurants auf dem Süllberg bieten Blick auf die Elbe. Im Römischen Garten gibt es Theateraufführungen unter freiem Himmel. Bei Ebbe kommen am Falkensteiner Ufer Überreste von Schiffswracks zum Vorschein.

Übrigens, kann sein, einen der VIPs dort zu treffen wie Otto Waalkes, Til Schweiger, Rolf Zuckowski oder Guido Maria Kretschmar.

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