Archive | Containerterminal

Unwetterfolgen beeinträchtigen Betrieb auf Terminalanlagen im Hamburger Hafen .

Posted on 24 Februar 2020 by Peter Sylent

Das anhaltend stürmische Wetter in Nordeuropa führt aktuell in den meisten nordeuropäischen Häfen zu erheblichen Verzögerungen bei der Schiffsabfertigung. In der Folge kommt es zu verspäteten Schiffsankünften im Hamburger Hafen.

Hiervon ist insbesondere der HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) betroffen. Die HHLA arbeitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten an Lösungen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten. Die Anlieferung von Exportcontainer per Lkw wurde vorübergehend eingeschränkt, weil die Lagerkapazität auf allen drei HHLA Terminalanlagen bereits deutlich überschritten ist. Aktuelle Informationen über die Ankunft der betroffenen Seeschiffe werden den Speditionen und Lkw-Fahrern regelmäßig täglich übermittelt.

© Text: HHLA / Foto:SylentPress Aerialpics

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Hamburg, Hafen, wer nicht fliegen kann, nimmt das Schiff.

Posted on 06 Februar 2020 by Peter Sylent

Airbus Finkenwerder in Hamburg transportierte am Donnerstag vom Werk Finkenwerder mit dem Transportschiff Kugelbake zwei Airbus-Frontteile A320 zum Containerterminal Tollerort. Von dort geht es dann mit dem Containerschiff nach China.

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© SylentPress Images / Hafennews.de / All rights reserved.

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Ziel der HHLA: Bis 2040 klimaneutrales Unternehmen.

Posted on 04 Dezember 2019 by Peter Sylent

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) verstärkt ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz und Ressourcenschonung. Bis zum Jahr 2040 soll der gesamte Konzern klimaneutral sein. Die bisher bereits erfolgreich umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie wird künftig unter der Marke „Balanced Logistics“ umgesetzt. Damit unterstreicht die HHLA ihren Anspruch, sowohl wirtschaftlich erfolgreich zu sein als auch soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen.

CTA: weltweit erste klimaneutrale Umschlaganlage.

Ein Handlungsfeld ist der Container Terminal Altenwerder (CTA), der 2019 als weltweit erste klimaneutrale Umschlaganlage für Container vom TÜV Nord zertifiziert wurde. Die Hamburger Kaianlage ist einer der technologisch modernsten und effizientesten Containerterminals der Welt, der seit der Inbetriebnahme 2002 stetig weiterentwickelt wurde. Der Betrieb des CTA erfolgt inzwischen überwiegend elektrifiziert mit Ökostrom. Terminalprozesse, die heute noch CO2-Emissionen verursachen, werden sukzessive auf elektrifizierten Betrieb umgestellt bzw. die Umstellung wird erprobt.

© Hafennews.de / Aerialpics.de / Grafik: HHLA / Redaktion 4 / Textauszuege: HHLA .

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Nachtfahrten entlasten Straßen und Umwelt im Hamburger Hafen.

Posted on 19 April 2019 by Peter Sylent

Die HHLA-Tochter CTD Container-Transport-Dienst entlastet den Straßenverkehr im Hafen durch Nachtfahrten und erhöht den Anteil umweltfreundlicher Containertransporte mit Binnenschiff und Bahn.

Die HHLA-Tochtergesellschaft CTD Container-Transport-Dienst ist Marktführer bei Containertransporten im und um den Hamburger Hafen. Die Umfuhren zwischen Leerdepots und den Container- beziehungsweise Bahnterminals werden aufgrund der kurzen Distanzen zumeist von Lkw durchgeführt. Um die Infrastruktur im Hafen zu entlasten und das Verkehrsaufkommen gerade während der Spitzenzeiten zu entzerren, erledigt CTD einen erheblichen Teil seiner Transporte mittlerweile in der Nachtschicht.

Im vergangenen Jahr haben die CTD-Trucks von 50.000 Umfuhrcontainern fast 20.500 während der Nacht gefahren. Somit wurden 41 Prozent aller Umfuhren im Zeitraum von 18 bis 6 Uhr durchgeführt. Für Steven Treder, Teamleiter Nahverkehr bei CTD, ist das ein großer Erfolg: „Wir versuchen in der Disposition, so viele Touren wie möglich in die Nachtschicht zu verlagern. Das sorgt für eine gleichmäßigere Auslastung unserer Fahrzeugflotte und erhöht gleichzeitig die Kapazitäten im Tagesgeschäft.“ Außerdem stehen die Fahrzeuge weniger im Stau: Das macht die Transportplanung zuverlässiger und schont gleichzeitig die Umwelt.

Auch die umweltfreundliche „nasse Umfuhr“ – gemeint sind Transporte mit dem Binnenschiff beziehungsweise der Barge – legte im vergangenen Jahr erheblich zu. Die Zahl der Boxen stieg um etwa zehn Prozent auf knapp 13.000 TEU. CTD hat den Anteil der Binnenschifftransporte an den Gesamtumfuhren in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf mehr als 16 Prozent gesteigert, wodurch ungefähr 6.500 Lkw-Fahrten entfielen.

Eine weitere Entlastung der Straßeninfrastruktur im Hafen gelang CTD, indem sie Lkw-Transporte auf die Schiene verlagerte. Der größte Erfolg ist die Einrichtung einer neuen Bahnverbindung zwischen Hamburg und Bremerhaven, die seit Ende 2018 gemeinsam mit der HHLA-Bahntochter Metrans betrieben wird. Für die stark frequentierte Autobahn A1 konnte somit eine Alternative zum Lkw-Transport geschaffen werden. Bisher ersetzen die bis zu drei Zugabfahrten in beide Richtungen pro Woche fast 300 Lkw-Fahrten. CTD stärkt den umweltfreundlichen Verkehrsträger Bahn aber nicht nur in Hamburg. Am Standort Berlin stiegen die Mengen im kombinierten Verkehr um 21 Prozent auf ca. 26.000 TEU und in Stuttgart-Kornwestheim um 19 Prozent auf mehr als 45.000 TEU.

Ralph Frankenstein, Geschäftsführer CTD: „Wir legen uns nicht auf einen Verkehrsträger fest. Wünscht der Kunde den Transport mit der Bahn und anschließender Anlieferung per Lkw, bekommt er von uns Angebot und Service aus einer Hand.“

©HHLA

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Erweiterung des Containerbahnhofs Burchardkai abgeschlossen.

Posted on 28 Januar 2019 by Peter Sylent

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat die Leistungsfähigkeit ihres größten Containerterminals im Hamburger Hafen durch einen umfassenden Ausbau des Bahnhofs weiter gesteigert.


Der Containerbahnhof des Terminals Burchardkai (CTB), der schon vor dem Ausbau zu den größten in Europa gehörte, hat zwei zusätzliche Gleise und zwei neue Bahnportalkräne bekommen. Der Bahnhof verfügt nun über zehn Gleise, statt der bisherigen acht. Auf allen können die mit 740 Metern längsten zulässigen Züge abgefertigt werden. Am 18. Januar hat der zweite von nun insgesamt vier Bahnkränen als abschließendes Ausbauelement den Betrieb aufgenommen.


Investitionen in effizienten und nachhaltigen Gütertransport

CTB-Geschäftsführer Andreas Hollmann: „Wir haben unseren Bahnhof erneut erweitert und stellen unseren Kunden dadurch mehr als nur zusätzliche Kapazität zur Verfügung. Die vier unabhängig voneinander agierenden Bahnkräne ermöglichen eine flexiblere Abfertigung und schnellere Reaktionsmöglichkeiten beim Umschlag auf der Schiene.“

Jeweils fünf Gleise werden durch zwei Bahnkräne bedient, von denen zwei neu angeschafft und vom Hersteller Kocks Ardelt Kranbau in enger Zusammenarbeit mit der HHLA konzipiert wurden. Alle Kräne werden umweltfreundlich mit Ökostrom betrieben. Auch die Arbeitssicherheit wurde verbessert. An den Kosten der Baumaßnahmen in Höhe von 13 Millionen Euro beteiligte sich das Eisenbahnbundesamt im Rahmen eines Programms zur Förderung des kombinierten Verkehrs.

Über ein Viertel mehr Umschlagkapazität pro Jahr
Durch den Ausbau steigt die Kapazität des Bahnhofs um etwa 200.000 auf ungefähr 850.000 Standardcontainer (TEU) pro Jahr. Seit 2010 wuchs der jährliche Bahnumschlag am CTB um knapp 50 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil des Verkehrsträgers Bahn am gesamten Container­aufkommen im Hamburger Hafen zwischen 2010 und 2017 deutlich von 36,5 auf 42,8 Prozent. Damit ist Hamburg der mit Abstand größte Eisenbahnhafen in Europa.

Die Erweiterung der Schienentransportkapazitäten am CTB könne den Anteil der Bahn am Verkehrsträgermix mittelfristig noch weiter erhöhen, sagte HHLA-Vorstand Jens Hansen: „Die zahlreichen hochfrequenten Eisenbahnverbindungen sind im europäischen Vergleich ein klarer Standortvorteil des Hamburger Hafens. Wir gehen davon aus, dass sie durch eine verbesserte Verkehrsanbindung des CTB ab dem Jahr 2020 deutlich zunehmen werden. Darauf sind wir schon jetzt bestens vorbereitet.“

Nach Inbetriebnahme neuer Waltershofer Straßen- und Eisenbahnbrücken wird die Schienen­anbindung des CTB an das Netz der Hamburger Hafenbahn nicht mehr ein-, sondern zweigleisig laufen und außerdem durch neue Weichen eine zusätzliche Zuführung zum CTB-Bahnhof zur Verfügung stehen. Das von der Hamburg Port Authority (HPA) betreute Projekt für die zusätzlichen Gleise soll 2020 abgeschlossen werden.


Weitere Investitionen in das Container- und Intermodal-Segment geplant
Die HHLA wird auch zukünftig in den Ausbau ihrer Terminalanlagen und die Erweiterung der intermodalen Transport- und Umschlagkapazitäten investieren. Bis zum Jahr 2022 sind Investitionen in Höhe von 800 Millionen Euro im Bereich Hafenlogistik geplant, wovon 450 Millionen Euro für das Segment Container und 350 Millionen Euro für die Intermodal-Sparte vorgesehen sind. Mit diesem Investitionsprogramm in das Kerngeschäft stärkt die HHLA ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit weiter.

© Text u. Foto:HHLA

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Transportschiff Kugelbake bei der Verladung von Airbus Rumpf am Terminal Tollerort.

Posted on 25 Januar 2019 by Peter Sylent

Hamburg, Hafen, dort wird am Container Terminal Tollerort derzeit vom Transportschiff Ro Ro Cargo Kugelbake der Airbus hintere Rumpf verladen und auf spezielle Seetransportgestelle fuer den Weitertransport per Containerschiff zur Endmontage nach Asien vorbereitet.

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© Hafennews.de

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Containerschiff MSC Zoe.

Posted on 09 Januar 2019 by Peter Sylent

Bremerhaven. Containerschiff MSC Zoe am Container Terminal Eurogate Bremerhaven.

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© Hafennews.de

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Eurokombi, Terminal im groessten Eisenbahnhafen am Koehlfleetdamm .

Posted on 09 September 2018 by Peter Sylent

Hamburg, Hafen . Eurokombi, Terminal im groessten Eisenbahnhafen am Koehlfleetdamm . Der Terminal wurde so konzipiert, dass er nicht nur fuer den Umschlag von Containern genutzt werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die technischen Einrichtungen zum Umschlag von Wechselbruecken und Sattelaufliegern sind ebenso vorhanden .

© Fotos:Hafennews.de / All rights reserved.

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Auf dem Weg zum emissionsfreien Containerterminal.

Posted on 13 August 2018 by Peter Sylent

Das HHLA Container Terminal Altenwerder ist nicht nur eine der weltweit modernsten Anlagen für Containerumschlag. Es ist auch ein Test- und Forschungslabor, wo zukunftsweisende Pionierarbeit geleistet wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elektroantriebstechnik ist das Mobilitätssystem der Zukunft. Deutschland hat sich in der Vergangenheit nicht gerade als Vorreiter in diesem Bereich hervorgetan. Die Automobilindustrie hat die Entwicklung lange Zeit verschlafen und versucht nun ihren Entwicklungsrückstand aufzuholen. Umso erfreulicher ist es da, dass ausgerechnet ein Hafenunternehmen aus Hamburg ein Vorreiter in Sachen Elektromobilität ist. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist auf dem besten Wege, ihr Terminal Altenwerder (CTA) zum weltweit ersten Zero-Emission-Terminal zu entwickeln. Ziel ist die vollständige Elektrifizierung der Anlage und ein Betrieb, der ausschließlich mit Ökostrom erfolgt.

Seit der Eröffnung 2002 zählt der CTA zu den modernsten Containerumschlaganlagen der Welt. Mit seinen automatisierten, softwaregestützten Prozessen, dem damals schon hohen Elektrifizierungsgrad und einer sehr produktiven Flächeneffizienz gilt das CTA von Beginn an als Meilenstein der Terminalentwicklung. Ein Grund zum Ausruhen? Fehlanzeige! Mit Innovationen entwickelt die HHLA das CTA stetig weiter. Mehr sogar: Die Anlage ist heute ein Test- und Forschungslabor, wo zukunftsweisende Pionierarbeit geleistet wird.

© Text: HHLA  / Foto:Aerialpics.de / All rights reserved .

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Bundesarbeitsminister besucht den HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA).

Posted on 17 Juli 2018 by Peter Sylent

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sucht am CTA Antworten auf die Frage, wie sich die Arbeitswelt unter dem Einfluss der Digitalisierung verändert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommerzeit ist Reisezeit. Auch viele Politiker sind in diesen Wochen unterwegs, nicht, um sich zu erholen, sondern um die Wirklichkeit im Land zu erkunden. Zu den Politikern, die das Berliner Raumschiff verlassen haben, gehört auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Der Sozialdemokrat sucht bei seiner Tour quer durch die Republik nach Antworten auf die Frage nach der Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter. In den letzten vier Jahren sei in seinem Ministerium dazu vor allem Grundlagenforschung betrieben worden, sagt Heil. „Jetzt tasten wir uns in vielen Bereichen voran und suchen gute Beispiele.“ Die Suche führte den Minister am Montag, 16. Juli 2018, unter anderem zum HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA).

Begleitet von Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard und einem Dutzend Journalisten informierte sich der Gast vor Ort darüber, wie es unter den Bedingungen einer fortschreitenden Automatisierung gelingt, Arbeitsplätze zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln. HHLA-Vorstandsmitglied Heinz Brandt und CTA-Geschäftsführer Oliver Dux führen die Gäste zunächst über die Anlage, auf der viele Prozesse zwar schon von Computern gesteuert werden, der Mensch aber nach wie vor eine entscheidende Rolle spielt. Dux verweist beispielhaft auf die Fernsteuerer, die die Container per Fernbedienung auf die Lkw setzen bzw. abheben. Aus Gründen der Sicherheit werde diese Tätigkeit manuell ausgeführt, erläutert Dux im Bus, während dieser langsam an den automatischen Blocklagern vorbeifährt.

Im Leitstand bekommt der SPD-Politiker schließlich einen Eindruck davon, wie sich die Arbeitswelt im Hafen verändert. Wo einst körperlich schwere Tätigkeiten den Menschen viel abverlangten, ist heute Kopfarbeit am Bildschirm gefragt. „Wie viele Leute arbeiten in einer Schicht?“, will Heil wissen. Etwa 10 bis 12. „Und das rund um die Uhr?“ Ja, an sieben Tagen und mit Ausnahme von fünf Feiertagen das ganze Jahr.

Die menschliche Arbeitskraft hat ungeachtet eines hohen Automatisierungsgrades weiterhin eine bestimmende Berechtigung am CTA. Doch hat sie das auch in der Zukunft? Diese Frage stellt der Minister zu Beginn eines Gesprächs mit CTA-Mitarbeitern, an dem auch Betriebsrat Thomas Mendrzik teilnimmt. „Wir haben eine gute Perspektive“, sagt Chiara Radtke, die seit elf Monaten bei der HHLA zur Facharbeiterin für Hafenlogistik ausgebildet wird und somit noch einen langen Berufsweg vor sich hat. Brückenfahrer Holger Lauermann denkt hingegen schon mal an die Rente. Sein Fazit im Rückblick auf das Berufsleben fällt so aus: „Die Lebenserfahrung lehrt, dass sich immer etwas verändert hat.“ Er verweist auf die damit einhergehenden Fortschritte bei der Produktivität sowie bei der Arbeitssicherheit.

Dass sich unter dem Einfluss der Digitalisierung die Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt deutlich verstärken, darauf macht Mendrzik aufmerksam. „Automatisieren und Rationalisieren hat es immer gegeben“, sagt er. „Digitalisieren macht die ganze Sache aber noch mal einen Zacken schärfer. Es werden mehr Jobs wegfallen als neue entstehen.“ Dennoch ist der langjährige Betriebsrat im Hinblick auf die Entwicklung am CTA sicher: „Das Ding hat Zukunft.“ Mendrzik begründet seine Zuversicht auch mit dem, was Arbeitgeber und Mitbestimmung in der Vergangenheit bereits an Maßnahmen zur Qualifizierung und an Regelungen zur Arbeitszeit vereinbart haben. Brandt sei in dieser Hinsicht ein innovativer Arbeitsdirektor, lobt der Gewerkschafter. Brandt selbst nennt als Beispiel, wie sich die Hafenwirtschaft langfristig auf die Veränderungen einstellt, den mit den Gewerkschaften ausgehandelten Demografietarifvertrag. „Der ist ein Versprechen in die Zukunft.“

Für den Gast aus Berlin ist die Tatsache, dass sich die Tarifparteien um einen Interessenausgleich bemühen, eine ganz wesentliche Voraussetzung, dass die Veränderungsprozesse gelingen. Heil erinnert an Gerhart Hauptmanns Stück über die schlesischen Weber, die glaubten, den ihre Arbeitsplätze gefährdenden technischen Fortschritt, dadurch aufhalten zu können, indem sie die Webstühle zerstörten. „Maschinen kaputt machen ist keine Alternative“, so der Minister, der vor seinem Abstecher zum CTA bereits die Jugendberufsagentur Hamburg-Mitte und den Logistik-Bildungsträger ma-co (Maritimes Kompetenzzentrum) besuchte.

„Der Hamburger Hafen steht für eine starke Wirtschaft, die zum Wohlstand der Freien und Hansestadt Hamburg und der gesamten Bundesrepublik beiträgt“, erklärte Heil abschließend. Diese Stärke sei möglich, weil hier Menschen hart arbeiten. Es sei beeindruckend zu sehen, wie die Stadt und die Hafenwirtschaft dem stetigen Strukturwandel mit innovativen Kooperationsprojekten begegnen.

© Text: HHLA Foto: Hafennews.de / All rights reserved.

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