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Erweiterung des Containerbahnhofs Burchardkai abgeschlossen.

Posted on 28 Januar 2019 by Peter Sylent

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat die Leistungsfähigkeit ihres größten Containerterminals im Hamburger Hafen durch einen umfassenden Ausbau des Bahnhofs weiter gesteigert.


Der Containerbahnhof des Terminals Burchardkai (CTB), der schon vor dem Ausbau zu den größten in Europa gehörte, hat zwei zusätzliche Gleise und zwei neue Bahnportalkräne bekommen. Der Bahnhof verfügt nun über zehn Gleise, statt der bisherigen acht. Auf allen können die mit 740 Metern längsten zulässigen Züge abgefertigt werden. Am 18. Januar hat der zweite von nun insgesamt vier Bahnkränen als abschließendes Ausbauelement den Betrieb aufgenommen.


Investitionen in effizienten und nachhaltigen Gütertransport

CTB-Geschäftsführer Andreas Hollmann: „Wir haben unseren Bahnhof erneut erweitert und stellen unseren Kunden dadurch mehr als nur zusätzliche Kapazität zur Verfügung. Die vier unabhängig voneinander agierenden Bahnkräne ermöglichen eine flexiblere Abfertigung und schnellere Reaktionsmöglichkeiten beim Umschlag auf der Schiene.“

Jeweils fünf Gleise werden durch zwei Bahnkräne bedient, von denen zwei neu angeschafft und vom Hersteller Kocks Ardelt Kranbau in enger Zusammenarbeit mit der HHLA konzipiert wurden. Alle Kräne werden umweltfreundlich mit Ökostrom betrieben. Auch die Arbeitssicherheit wurde verbessert. An den Kosten der Baumaßnahmen in Höhe von 13 Millionen Euro beteiligte sich das Eisenbahnbundesamt im Rahmen eines Programms zur Förderung des kombinierten Verkehrs.

Über ein Viertel mehr Umschlagkapazität pro Jahr
Durch den Ausbau steigt die Kapazität des Bahnhofs um etwa 200.000 auf ungefähr 850.000 Standardcontainer (TEU) pro Jahr. Seit 2010 wuchs der jährliche Bahnumschlag am CTB um knapp 50 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil des Verkehrsträgers Bahn am gesamten Container­aufkommen im Hamburger Hafen zwischen 2010 und 2017 deutlich von 36,5 auf 42,8 Prozent. Damit ist Hamburg der mit Abstand größte Eisenbahnhafen in Europa.

Die Erweiterung der Schienentransportkapazitäten am CTB könne den Anteil der Bahn am Verkehrsträgermix mittelfristig noch weiter erhöhen, sagte HHLA-Vorstand Jens Hansen: „Die zahlreichen hochfrequenten Eisenbahnverbindungen sind im europäischen Vergleich ein klarer Standortvorteil des Hamburger Hafens. Wir gehen davon aus, dass sie durch eine verbesserte Verkehrsanbindung des CTB ab dem Jahr 2020 deutlich zunehmen werden. Darauf sind wir schon jetzt bestens vorbereitet.“

Nach Inbetriebnahme neuer Waltershofer Straßen- und Eisenbahnbrücken wird die Schienen­anbindung des CTB an das Netz der Hamburger Hafenbahn nicht mehr ein-, sondern zweigleisig laufen und außerdem durch neue Weichen eine zusätzliche Zuführung zum CTB-Bahnhof zur Verfügung stehen. Das von der Hamburg Port Authority (HPA) betreute Projekt für die zusätzlichen Gleise soll 2020 abgeschlossen werden.


Weitere Investitionen in das Container- und Intermodal-Segment geplant
Die HHLA wird auch zukünftig in den Ausbau ihrer Terminalanlagen und die Erweiterung der intermodalen Transport- und Umschlagkapazitäten investieren. Bis zum Jahr 2022 sind Investitionen in Höhe von 800 Millionen Euro im Bereich Hafenlogistik geplant, wovon 450 Millionen Euro für das Segment Container und 350 Millionen Euro für die Intermodal-Sparte vorgesehen sind. Mit diesem Investitionsprogramm in das Kerngeschäft stärkt die HHLA ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit weiter.

© Text u. Foto:HHLA

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50 Jahre Containerschifffahrt im Hamburger Hafen.

Posted on 02 Juni 2018 by Peter Sylent

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 31. Mai 1968 wurde mit der „American Lancer“ am HHLA Terminal Burchardkai das erste Vollcontainerschiff im Hamburger Hafen abgefertigt. Aus diesem Anlass erklärt Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA):

„Mit dem Anlauf des ersten Vollcontainerschiffes vor 50 Jahren wurde im Hamburger Hafen ein bedeutendes Kapitel aufgeschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dank der Weitsicht des damaligen Wirtschaftssenators Helmuth Kern waren rechtzeitig die Voraussetzungen geschaffen worden, damit Hamburg von der die Logistik revolutionierenden Containertechnik profitieren konnte. Der Hafen wurde zu einem wichtigen Knotenpunkt im Welthandel. Als Dienstleister für die Industrienation Deutschland trägt er seit vielen Jahren entscheidend zu Wachstum und Wohlstand bei. Über 150.000 Arbeitsplätze hängen in der Region vom Hafen ab. Ein Viertel des deutschen Außenhandels wird heute über die Terminalanlagen abgewickelt. ,Handled in Hamburg‘ könnte somit auf vielen Waren stehen.

Seit 50 Jahren können sich die Kunden der HHLA darauf verlassen, dass ihre Container im Hamburger Hafen zuverlässig umgeschlagen werden. Dieses Vertrauen gilt es auch künftig, durch eine hohe Servicequalität zu rechtfertigen. Mit der Inbetriebnahme des weitgehend vollautomatischen Container Terminal Altenwerder hat die HHLA im Jahr 2002 einen bis heute gültigen Standard für innovativen Containerumschlag geschaffen. Auch künftig verstehen wir uns als Treiber von Innovation, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens in einem herausfordernden Marktumfeld zu behaupten und zu stärken. Deshalb investieren wir in den kommenden fünf Jahren etwa eine Milliarde Euro in Terminalanlagen, Intermodalaktivitäten sowie das Immobilienportfolio.

Die Digitalisierung bietet uns darüber hinaus die Chance, nach neuen Wachstumsfeldern zu suchen. Als Tor zur Zukunft wollen wir unseren Kunden immer die beste Lösung anbieten, um Güter sicher, schnell und effizient zu transportieren. Das war schon vor 50 Jahren der Maßstab für jene wegweisende Entscheidung, die wir heute würdigen. Und er bleibt es auch für unser Handeln in der Zukunft.“

© Text u. Fotos: HHLA

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HHLA meldet – Wachstum trotz Wirtschaftskrisen in Russland und der Ukraine.

Posted on 13 November 2014 by Peter Sylent

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 ihren Umsatz um 6,0 Prozent auf 906,7 Mio. € gesteigert. Mit 10,9 Prozent fiel der Zuwachs im Betriebs­ergebnis (EBIT) noch deutlicher aus. In den ersten drei Quartalen verbesserte die HHLA ihr Betriebsergebnis auf 131,3 Mio. €. Die HHLA erwartet für 2014 ein Betriebsergebnis auf Konzernebene im Bereich des oberen Endes der prognostizierten Bandbreite.

Hamburg, Hafen, Container, Containerterminal Eurogate.

Die Entwicklung der Hamburger Hafen und Logistik AG in den ersten neun Monaten 2014 war erfolgreich. Die Marktposition bei den Containertransporten wurde weiter ausgebaut und die Transportleistung im Hinterlandverkehr um mehr als 10 Prozent gesteigert. Im Containerumschlag wuchs die HHLA ebenfalls weiter. Allerdings bremste der Rückgang der Feederverkehre an den Hamburger HHLA-Terminals nicht zuletzt aufgrund deutlicher Ladungsverluste mit Russland dieses Wachstum ebenso wie die wirtschaftlichen Folgen des Konfliktes in der Ukraine.

Erfreulich ist die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Betriebsergebnisses: Beide haben deutlich oberhalb des Mengenwachstums der HHLA zugelegt. Hier machen sich unter anderem die operativen Verbesserungen und Kostenoptimierungen bei der Bewältigung von Spitzenlasten sowie der spürbar gestiegene Anteil der umsatz- und margenstarken Überseeverkehre am Umschlag­mix bemerkbar. „Unsere Strategie, Kapazitäten bedarfsgerecht auszubauen, die Effizienz der Großschiffsabfertigung zu erhöhen und das Wachstum unserer Hinterlandverkehre voranzutreiben, hat sich damit erneut bewährt“, sagte der HHLA-Vorstands­vorsitzende Klaus-Dieter Peters.

© Foto: SylentPress AerialPics / Peter Sylent / Alle Rechte vorbehalten.

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In der Speicherstadt broeckeln die Fassaden.

Posted on 08 Oktober 2014 by Peter Sylent

Die Speicherstadt in Hamburg ist der groesste auf Eichenpfaehlen gegruendete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz.
Noch heute kuemmern sich Ingenieure um die Bauwerke und muessen in regelmaessigen Abstaenden an den Aussenfassaden ueberprueft werden.

Hamburg , die Fassaden der Speicherstadt werden geprueft .

Das Gebaeude der HHLA am Kehrwieder / Brook gegenueber vom Dungeon wird zwei Tage lang vom Industriekletterer  Matthias Krause von der Fa. Alles am Seil in Augenschein genommen.

Hamburg , die Fassaden der Speicherstadt werden geprueft .

Hamburg , die Fassaden der Speicherstadt werden geprueft .

Mit genauen Skizzen der Fassade werden Veraenderungen fotografiert und protokolliert.

Hamburg , die Fassaden der Speicherstadt werden geprueft .

Anschliesend entscheiden Ingenieure unter Herannahme der Vorjahresaufzeichnungen, was genau an den Fassaden ggf. erneuert werden muss und welche Arbeiten ggf. noch vor dem Wintereinbruch beseitigt werden muessen.

Hamburg , die Fassaden der Speicherstadt werden geprueft .

Nachdem 1888 die Einweihung der Speicherstadt erfolgte, sind die Gebaeude nun doch in die Jahre gekommen, und wie hier am Kehrwieder wird das Gebaeude alle drei Jahre ueberprueft. Dort wo die Lagerhaeuser auf der Seite Anbindung an Wasser, sprich Fleet haben, nehmen die Beschaedigungen an der Wasserkante durch Barkassen erheblich zu, denn der Wellenschlag sorgt fuer Unterspuelungen und das Rausbroeckeln der Fugen.

© Fotos: SylentPress / Peter Sylent / Alle Rechte vorbehalten.

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Altenwerder groesster deutscher Container-Bahnterminal

Posted on 22 Februar 2014 by Peter Sylent

Am HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) wurden im vergangenen Jahr auf der Schiene rund eine halbe Million Boxen abgefertigt. Der CTA war damit 2013 der mit Abstand größte Bahnterminal im Containerumschlag in Deutschland. Dieser Erfolg stärkt den Standort Hamburg, den größten Eisenbahn-Hafen Europas.

Hamburg, Container-Terminal Altenwerder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Exakt 496.762 Boxen – das entspricht 813.100 Standardcontainern (TEU) – wurden 2013 am CTA auf der Schiene bewegt. Gemessen am Jahr 2008, dem Jahr vor der Finanz- und Wirtschaftkrise, bedeutet das eine Steigerung von annähernd 40 % Umschlagvolumen auf der Schiene. Damit wuchs der Bahnumschlag am CTA deutlich stärker als der Umschlag aller anderen Verkehrsträger. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat in den letzten Jahren im Rahmen ihrer Intermodalstrategie eine Reihe von Investitionen vorgenommen, um die Eisenbahn-Boxen am CTA noch effizienter abfertigen zu können. Ein zweiter Gleisanschluss erhöht die Flexibilität auf der Anlage und erlaubt zusätzliche Fahrten. Dank einer neuen Leit- und Sicherungstechnik kann die Zu- und Ablaufsteuerung der Züge zentral erfolgen. Und schließlich kommen elektrisch betriebene Fahrzeuge als Checkmobile zum Einsatz, die zur Überprüfung der abfahrbereiten Züge verwendet werden. Damit funktioniert auch dieser Teil der Transportkette ohne CO2-Emmissionen.

Hamburg, Containerterminal Altenwerder.

Oliver Dux, Geschäftsführer des Container Terminals Altenwerder, erläutert: „500.000 Boxen auf der Bahn abzufertigen, das ist für uns ein großer Erfolg. Dieser Erfolg ist zunächst der Verdienst unserer Kunden, die sich für dieses ökonomisch wie ökologisch attraktive System Bahn entschieden haben. Wir haben durch eine Reihe von Investitionen und Prozessumstellungen unseren Teil beigetragen. Ein weiterer zentraler Grund für die deutliche Steigerung des Umschlags auf der Bahnseite sind die Investitionen, die die Hamburg Port Authority in den letzten Jahren bei der Hafenbahn vorgenommen hat. Am CTA trifft eine effiziente Abfertigung auf ein hochleistungsfähiges Hinterlandsystem.“

Hamburg, Containerterminal Altenwerder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der hoch elektrifizierte Container Terminal Altenwerder arbeitet weitestgehend automatisiert. Die HHLA betreibt in Hamburg insgesamt drei Containerterminals.

Größter Einzelkunde und Traktionär am CTA ist die DB Schenker Rail. Dr. Bernd Pahnke, Hafenbeauftragter der DB Schenker Rail, ergänzt: „Der Container Terminal Altenwerder ist quantitativ und qualitativ ein extrem starker Eisenbahn-Umschlagterminal. Für uns ist die Verlässlichkeit der Abläufe von entscheidender Bedeutung. Daher sind wir sehr zufrieden darüber, wie die Systeme des CTA und der Hafenbahn ineinandergreifen.“

© Fotos: Sylent-Press / Peter Sylent / Alle Rechte vorbehalten.

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HHLA erwartet Containerumschlag auf Vorjahresniveau und will beim Containertransport auf der Schiene deutlich wachsen.

Posted on 10 April 2013 by Peter Sylent

HHLA erwartet Containerumschlag auf Vorjahresniveau und will beim Containertransport auf der Schiene deutlich wachsen.

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im Geschäftsjahr 2012 ihre Position in einem schwierigen Marktumfeld ausgebaut und ihren Marktanteil in der Nordrange auf 19,6 Prozent gesteigert.

Infolge der Neustrukturierung des Segments Intermodal und einer geänderten Bilanzierung der Fruchtlogistik ging der Konzernumsatz um 7,3 Prozent auf 1.128,5 Mio. Euro zurück. Das Betriebsergebnis sank, belastet u. a. durch die Verzögerung der Fahrrinnenanpassung der Elbe, um 10,0 Prozent auf 186,3 Mio. Euro (bereinigt um einen Einmalertrag von 17,6 Mio. Euro auf 168,7 Mio. Euro).

Mit hohen Investitionen zur Leistungssteigerung der Containerterminals und der Neuausrichtung der Transportgesellschaften des Segments Intermodal hat die HHLA wichtige Weichenstellungen für ihre zukünftige Entwicklung vorgenommen.

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet die HHLA für den Gesamtkonzern einen Umsatz zwischen 1,1 Mrd. und 1,2 Mrd. Euro und ein Betriebsergebnis in der Bandbreite zwischen 155 Mio. und 175 Mio. Euro.

 

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