„Dog Shit Award“2012 fuer die Hamburger HafenCity!

Posted on 19 November 2012 by Peter Sylent

Tretminenfalle in der Hafenshittiiiii- Wir sollten der HafenCity den „Dog Shit Award“ (Hundekot-Preis) 2012 verleihen!!!

Jeder weiss worum es geht, wenn von Tretminen die Rede ist und bestimmt jeder von uns ist schon einmal in einen getreten:Hundehaufen. Nirgends ist man sicher vor ihnen und wenn es dann passiert, kommt bei der Schadensbeseitigung bei den meisten Menschen der Ekel.

Rund 5 Millionen Tretminen taeglich, und das nur in Deutschland.

Laut Hamburger Hundegesetz sind die Besitzer selbst verpflichtet, den Dreck ihrer Tiere wegzumachen. Bei meinem Rundgang durch die Hafencity von der Elbphilharmonie ueber den Kaiserkai zu den Marco-Polo-Terrassen bis hin zum Unilever-Gebaeude und weiter an der Katharinenschule vorbei durch den Sandtorpark bis zum Ueberseeboulevard und zurueck entlang des Traditionsschiffhafen zaehle ich 287 Hundehaufen, in Worten „Zweihundertsiebenundachtzig“!

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob auf dem Gehweg, am Seitenrand der Gehwege, rund um die nicht begruenten Baeume bis hin zur saftig gruenen Wiese auf den Marco-Polo-Terrassen oder der Schulkinderspielflaeche Sandtorpark, selbst auf den gesperrten Flaechen an der Tokiostrasse, es ist der reine Slalom-Parcour durch den neuen Hamburger Vorzeigestadtteil.

Die Besitzer muessen den Dreck ihrer Tiere entfernen, doch sie schauen weg und lassen ihn liegen.

 

 

 

Und dann passiert es wieder, nur ein paar hundert Meter weiter sehe ich eine Hundebsitzerin im teuren Dress, teure Stiefel, Markenklamotten und einen riesigen Hund, der freilaufend gerade sein Geschaeft verrichtet, waehrend sie unbeteiligt zuschaut.

 

 

 

 

 

 

 

Wie Ruecksichtslos koennen Hundebesitzer eigentlich sein, so eine Ignoranz an den Tag zu bringen, und sich ein Scheissdreck daruem kuemmern, wie man sich als Hundebesitzer eigentlich verhalten sollte. Ob die Hunde nun alle den gleichen Ort fuer ihr Geschaeft waehlen, den selben Baum, den selben Briefkasten und die selbe Rasenflaeche auf den Marco-Polo-Terrassen…  es geht gar nicht!! Wenige, aber durchsetzbare Regeln muessen Hundebesitzer beachten.

Es ist aktiv vom Hundehalter zu steuern und bestaendig erzieherisch in Erinnerung zu bringen, dass sich Hunde vor dem Haus, in den Gruenanlagen oder auf den Wegen nicht -in gar keinem Fall- ‘entleeren’ duerfen. Versehentliche Malheurs, also Hinterlassenschaften, die ‘mal’ passiert sind, sind sofort auf eigene Kosten (also ohne Aufforderung) durch den Hundehalter zu beseitigen. Hierfuer sind geeignete Werkzeuge bzw. Hilfsmittel (z.B. Tueten) mitzufuehren.

Dass immer wieder Hundekot aufgefunden wird, hat etwas damit zu tun, wie sehr uns diese Pflicht neben allem wunderschoenen an der Hundehaltung unangenehm ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sollten der HafenCity den „Dog Shit Award“ (Hundekot-Preis) 2012 verleihen!!!

 

Laut Medienberichte reagierte ein Stadtteil in Hamburg bereits: Der Bezirk Altona macht jetzt als erster Bezirk Ernst – und handelt. So sollen kuenftig Bussgelder in Hoehe von 30 bis 200 Euro direkt verlangt werden. Verwarnungen gibt es nicht mehr.

© SylentPress / Peter Sylent. Auch auszugsweise nicht ohne schiftliche Genehmigung.

 
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