Juniorprofessur fuer zukunftsorientiertes Hafenmanagement

Posted on 20 Februar 2014 by Peter Sylent

Die Hamburg Port Authority (HPA) und die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) haben eine Fördervereinbarung zur Errichtung einer Juniorprofessur geschlossen. Ziel ist, Lehre, Forschung und wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich „smartPORT“ – steht für intelligentes Hafenmanagement – zu fördern. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Modellierung und der Planung von logistischen Prozessen und Verkehrssystemen sowie physischer Infrastruktur in Hafen und Umland unter Einbeziehung informationstechnischer Megatrends wie dem „Internet der Dinge“. Dabei sollen auch die Aspekte Nachhaltigkeit und Umwelt berücksichtigt werden. Weitere Themenfelder sind die dynamische Logistik mit Orts- und Kartografie-Diensten sowie eingebettete Systeme im Hafen z.B. bei Straßen, Brücken und Schleusen.
Die HPA wird die Einrichtung der Juniorprofessur für smartPORT an der TUHH für die Dauer von sechs Jahren unterstützen.
„Mit dieser Kooperation wollen wir den Innovationsvorsprung im Hamburger Hafen weiter vorantreiben und forcieren. Ich bin davon überzeugt, dass eine starke Verknüpfung von angewandter Technologie und Forschung der Schlüssel ist, dies zu erreichen. Daher freue ich mich sehr auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit der TUHH“, sagt Sebastian Saxe, Chief Information Officer und Mitglied der HPA-Geschäftsleitung.
„Durch die Zusammenarbeit mit der TUHH erhoffen wir uns neue Impulse. smartPORT steht für intelligente Lösungen sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht. Auf der Reduzierung der Luftschadstoffe und CO2 liegt dabei ein besonderer Fokus“, sagt Lutz Birke, Leiter Hafenstrategie bei der HPA.
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Über smartPORT
Die HPA hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren den Hamburger Hafen zum smartPORT zu entwickeln. Smart steht für Informationsaustausch, um die Qualität und die Effizienz des Hafens als wichtigen Teil der Lieferkette zu erhöhen. Es bedeutet aber auch, die Abhängigkeit des Hafens von konventionell erzeugtem Strom durch die Nutzung erneuerbaren Energien zu reduzieren. Unter dem Dach smartPORT hat die HPA daher zunächst zwei starke Säulen etabliert: smartPORT logistics und smart PORT energy.
smartPORT logistics steht für intelligente Lösungen für den Verkehrs- und Warenfluss im Hamburger Hafen sowohl unter ökonomischen als auch ökologischen Gesichtspunkten. smart PORT energy hat die HPA gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation initiiert. Ziel ist die energetische Neuausrichtung des Hamburger Hafens über die Grenzen der HPA hinaus.

© Foto: SylentPress / Peter Sylent / Alle Rechte vorbehalten.

 
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