Leinen los: Am 27. und 28. Mai wird der Hamburger Hafen zur riesigen Jazz-Buehne.

Posted on 14 April 2011 by Peter Sylent

Wer ein Programm mit gut 50 Konzerten zusammenstellt, die sinnvoll auf zehn Bühnen verteilt sein sollen, denkt gelegentlich, er würde nie fertig mit dieser Aufgabe: Band A kann nur am Samstag ab 18:30 Uhr, braucht aber eine Bühne mit Klavier. Band B spielt so kammermusikalisch leise, dass es in der Nachbarschaft nicht allzu laut zugehen sollte. Und wenn der NDR auf einigen Bühnen aufzeichnen will, sollten dort auch alle Musiker spielen, die er auf dem Plan hat. Ganz zu schweigen davon, dass es ein paar Multitasker gibt, die nicht nur in einer Band auftreten…

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Blut, Schweiß und Tränen also, aber es ist geschafft: Mehr als 200 Musiker sind gebucht, bestätigt, untergebracht. Darunter Jazz-Größen wie Charlie Haden und sein Quartet West, Klaus Doldinger sowie der schwedische Posaunist Nils Landgren und seine Funk Unit. Aber auch Künstler wie der schottische Shootingstar Paolo Nutini, die deutsch-französische Echo-Preisträgerin Celine Rudolph, das Klaviertrio Phronesis aus England, die aus 15 Bandmitgliedern bestehende norwegische Formation Helge Sunde Ensemble Denada oder die schwedische Singer-Songwriterin Jeanette Lindström und viele weitere werden den Jazz in all seinen Facetten präsentieren. Neben den Live-Konzerten gibt es DJ-Sets mit Musik, die von Balkan-Beats über Electro-Swing bis hin zu Dancefloor-Jazz reicht. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, unter anderem bestehend aus Workshops, einer Ausstellung und einem Kinderprogramm, ergänzt das Festival. Den Abschluss des ELBJAZZ bildet die Mojo Club Aftershow-Party, die Samstagnacht stattfindet.

Gespielt wird open air und indoor auf kleinen und großen Bühnen an ungewöhnlichen Orten im Hafen. Vom loungigen Stage Kehrwieder-Theater über das imposante Werftgelände von Blohm & Voss bis zum ehrwürdigen Stückgutfrachter MS Bleichen erobert das Festival neue Räume für den Jazz. Zwischen den einzelnen Bühnen können die Besucher mit Barkassen pendeln, ganz viel Hafenatmosphäre ist beim ELBJAZZ also auch noch inklusive.

Wie schon im vergangenen Jahr gibt es auf der Website www.elbjazz.de umfassende Informationen zu allen Künstlern und Spielstätten. Sie lassen sich einzeln anklicken und werden optisch und in kurzen Porträttexten vorgestellt. Wo möglich, wird zur Homepage der Musiker und zu MySpace verlinkt. So kann sich jeder Benutzer schon im Voraus sein optimales Programm zusammenstellen.

Die für beide Festivaltage gültigen Kombitickets gibt es zum Preis von 59,90 Euro. Tagestickets kosten 39,90 Euro. Karten sind an allen Vorverkaufsstellen, online unter www.elbjazz.de

 
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