Seehafen Rostock, Um- und Ausbau des KV-Terminals.

Posted on 18 Mai 2013 by Peter Sylent

Seit Anfang Mai 2012 baut die Hafen-Entwicklungsgesellschaft mit dem regionalen Bauunternehmen STRABAG AG das Terminal für den Kombinierten Ladungsverkehr (KV), südlich von Pier I, bei laufendem Betrieb um. Das neue, leistungsstarke Umschlagterminal für Schienen-, Straßen- und Schiffsgütern wird bis Ende 2013 auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern umgebaut. Das gesamte KV-Terminal erstreckt sich auf etwa 70.000 Quadratmeter. Der Rückbau von zwei Rampen und zwei Gleisen, sowie die Verlängerungen und die Verlegungen von Gleisen, wurden bereits im Juni 2012 fertiggestellt.

Das KV-Terminal verfügt momentan über zwei Gleise, auf denen im vergangenen Jahr circa 64.300 Ladeeinheiten verladen wurden. Das entspricht einem Volumen von etwa 1,8 Millionen Tonnen. Der Umschlag erfolgt derzeit mit drei leistungsstarken, jeweils über eine Hubkraft von über 45 Tonnen verfügenden, Reachstackern. Nach Ende der Bauarbeiten im kommenden Jahr stehen dann zusätzlich drei weitere Gleise für den Umschlag zu Verfügung. Die dann insgesamt fünf Gleise werden durch zwei neue, kurventaugliche Portalkräne bedient, jeder mit einem Gewicht von 500 Tonnen, einer Höhe von 35 Meter und einer Spannweite von 76,5 Meter. Dadurch  wird die Umschlagkapazität des Terminals verdoppelt.

Die Gesamtinvestitionen für das Projekt belaufen sich auf 17 Millionen Euro. Das „Eisenbahn-Bundesamt“  fördert den Um- und Ausbau zu 70 Prozent, der Eigenanteil der Hafen-Entwicklungsgesellschaft beträgt über 5 Millionen Euro.

Derzeit werden auf dem KV-Terminal wöchentlich 32 Kombiverkehrszüge von und nach Verona (11), Karlsruhe (6), Hamburg (6), Wels (2), Novara (3), Brno (4) und Wien (2)abgefertigt.

 
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