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Neue Van-Carrier am Burchardkai.

Posted on 01 Februar 2015 by Peter Sylent

Der HHLA Container Terminal Burchardkai hat Mitte Januar zwölf der weltweit schadstoffärmsten Van-Carrier in Betrieb genommen. Die modernen diesel-elektrischen Fahrzeuge leisten mit ihrem äußerst niedrigen Schadstoffausstoß einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Emissionen auf dem Containerterminal. Die neuen Van-Carrier stoßen 94 Prozent weniger Stickoxide und  95 Prozent weniger Feinstaubpartikel aus als ihre Vorgänger.

 Hamburg, Hafen, Containerterminal Burchardkai.

„Mit den zwölf neuen Van-Carriern haben wir die Fahrzeugflotte des Container Terminals Burchardkai (CTB) weiter ausgebaut. So können wir die Leistungsfähigkeit des Burchardkais  insbesondere zu Spitzenzeiten zusätzlich steigern“, sagt Dr. Stefan Behn, im HHLA-Vorstand zuständig für das Segment Container. Behn erläutert, warum die HHLA sich für die besonders schadstoffarmen Van-Carrier entschieden hat: „Der Hamburger Hafen liegt mitten in der Stadt. Deshalb ist es wichtig, die Schadstoffemissionen so niedrig wie möglich zu halten. Bei der HHLA setzen wir auf modernste Technologien und intelligente Lösungen, um die Emissionen auf unseren Terminals weiter zu senken.“

Die zwölf Van-Carrier der neuesten Generation erfüllen die strengen Vorgaben der Europäischen Union nach der Schadstoffgrenzwert-Stufe 4: Pro Kilowattstunde Leistung stoßen sie nur noch maximal 0,5 Gramm Stickoxide (NOx) und 0,025 Gramm Feinstaub (PM) aus. Verglichen mit den Vorgänger-Fahrzeugen, die noch der Schadstoffgrenzwert-Stufe 1 unterlagen, emittieren die neuen Van-Carrier 94 Prozent weniger Stickoxide sowie 95 Prozent weniger Feinstaubpartikel und sparen pro Fahrzeug jährlich mehr als 130.000 Kilo CO2 ein. Insgesamt sind auf dem CTB jetzt 133 Van-Carrier im Einsatz.

© Foto: SylentPress AerialPics / Peter Sylent / Alle Rechte vorbehalten.

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HPA stellt Arbeitsschwerpunkte 2013 vor.

Posted on 30 Januar 2013 by Peter Sylent

HPA stellt Arbeitsschwerpunkte 2013 vor / 250 Millionen Investition geplant / Burchardkai bekommt neue Verkehrsanbindung

– Brasilien könnte einer der Wachstumsmärkte für den Hamburger Hafen werden. So das Ergebnis einer Studie, die die Hamburg Port Authority (HPA) im Rahmen ihres Jahresausblicks 2013 präsentierte. Bereits im Hafenentwicklungsplan bis 2025 identifiziert der Senat Brasilien als eine der zentralen Wachstumsregionen für den Hamburger Hafen. Nun beabsichtigt der Hamburger Hafen seine Beziehungen in das südamerikanische Land zu intensivieren.

Vor diesem Hintergrund ist es unter anderem für Hafen Hamburg Marketing vorstellbar, in den kommenden Jahren eine Hafenrepräsentanz in Brasilien zu eröffnen. Die Ausweitung des Repräsentantennetzwerkes auf den südamerikanischen Markt wird derzeit geprüft.

„Mit dem Hafenentwicklungsplan 2025 hat der Senat eine klare Wachstumsstrategie vorgelegt. Eine langfristige Hafenplanung kann nur funktionieren, wenn wir nicht nur den Hafen selbst ausbauen, sondern auch unsere internationale Vernetzung stetig verbessern“, so Wirtschaftssenator Frank Horch.

„Der Hamburger Hafen hat einen sehr guten Ruf in Südamerika. Allerdings haben wir festgestellt, dass wir gegenüber den anderen Nord-Häfen vor Ort nicht so präsent sind. Das wollen wir versuchen zu ändern“, sagt HPA-Geschäftsführer Jens Meier.

 

250 Millionen Euro Investitionen in 2013
Die HPA plant 2013 rund 250 Millionen Euro in den Hamburger Hafen zu investieren. Vor allem die direkte Erreichbarkeit der Terminals und der Umschlagsanlagen per Bahn und Lkw steht dabei im Fokus. So ist die HPA dabei die Verkehrsinfrastruktur vor dem Containerterminal Burchardkai umzugestalten und zu erneuern. Bis 2019 sollen hier für rund 100 Millionen Euro neben der neuen Rugenberger Schleuse fünf neue Brücken für den Straßen- und Schienenverkehr entstehen.

Weitere wichtige Bauprojekte werden im Jahr 2013 der Beginn der Bauarbeiten zur Einfahrt des Vorhafens, der Bau der Retheklappbrücke sowie der Umbau der Harburger Hafenschleuse sein.

Landstrom für das Kreuzfahrtterminal Altona
Die HPA beabsichtigt, eine Landstromanlage für das Kreuzfahrtterminal Altona zu bauen. 2013 sollen die notwendigen Planungen dafür fertig gestellt werden. Bereits im Jahr 2015 könnten dann die ersten Kreuzfahrtschiffe in Altona mit Landstrom versorgt werden.

47-Hektar-Naturschutzgebiet in Kreetsand
In Kreetsand im Osten Wilhelmsburgs hat die HPA mit dem Bau eines 30 Hektar großen Flachwassergebietes begonnen. Insgesamt entstehen hier bis Ende 2015 rund eine Million Kubikmeter Tidevolumen. Dieser neue Flutraum, für dessen Herstellung rund zwei Millionen Kubikmeter Boden ausgehoben und verwertet werden müssen, soll zu einer Dämpfung des Tidegeschehens und damit des stromaufwärts gerichteten Sedimenttransports beitragen.

Gleichzeitig werden sich hier neuer Tideauwald und wertvolle Lebensräume für den in der Elbe einheimischen Schierlings-Wasserfenchel entwickeln. Daher wird dieser neue Flachwasserbereich ein wichtiger Teil des Naturschutzgebietes „Auenlandschaft Norderelbe“. Die Fertigstellung der Maßnahme wird voraussichtlich Ende 2015 erfolgen.

Das Projekt ist Bestandteil des 2008 gemeinsam von der HPA und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aufgestellten und von den Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg mitgetragenen Strombau- und Sedimentmanagementkonzepts für die Tideelbe.

Weitere Vorhaben und Projekte 2013 im Überblick:

Central Terminal Steinwerder: Nach der planmäßigen Rückgabe großer Teile der Buss-Flächen im Mittleren Freihafen setzt die HPA die Entwicklung des Central Terminal Steinwerder (CTS) fort.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die verbleibenden Buss-Flächen im südlichen Teil des Areals, vor allem das Buss Hansa Terminal, werden bis 2016 weiter genutzt. Die HPA und die Buss-Gruppe haben sich auf eine entsprechende Anpassung der Mietverträge geeinigt. Während die Flächenvorbereitung auf dem ehemaligen Leercontainerlager der HHLA bereits läuft, kann 2013 im nächsten Schritt Kuhwerder angegangen werden.

Ausbau der Einfahrt zum Vorhafen: Der Planfeststellungsbeschluss liegt vor. 2013 laufen die Bauausschreibungen. Im Sommer sollen dann die Arbeiten nach momentaner Arbeit starten.

Westerweiterung: Die HPA erwartet den Planfeststellungsbeschluss in den kommenden Wochen.

Retheklappbrücke: Die Klappenpfeiler befinden sich im Bau.

 

 

 

 

 

 

 

Parallel werden in Wilhelmshaven die Segmente der 67 Meter langen Brückenklappen montiert und vermutlich am Ende des Jahres in Hamburg eingebaut. Bis  2014 soll die neue Brücke fertig sein. Anschließend wird die alte Brücke abgerissen.

Neue Bahnbrücke Kattwyk: Die HPA erwartet den Planfeststellungsbeschluss in den kommenden Wochen.

Luftbildfoto © SylentPress / Peter Sylent

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